Minister Laschet würdigt „Treffpunkt Mehrsprachigkeit“ auf der Didacta
Die Mehrsprachigkeit von Kindern sollte nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Integrationsministers Armin Laschet sowohl im Elternhaus als auch in Kindertageseinrichtungen und Schulen gefördert und unterstützt werden. Mit der Vermittlung von Informationen und Anregungen zu mehrsprachiger Literatur und anderen Medien leiste das Netzwerk Mehrsprachigkeit e.V. einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Integration von Kindern, erklärte Laschert anläßlich der in der nächsten Woche in Köln beginnenden Bildungsmesse „didacta“ in einem Grußwort für den bundesweiten Verein, der auf einer Messe-Sonderfläche „Treffpunkt Mehrsprachigkeit“ diesen Aspekt der Integration thematisiert.
Kinder mit Zuwanderungsgeschichte erhalten damit die Gelegenheit, die sprachlichen Wurzeln ihres eigenen Herkunftslandes oder das ihrer Eltern zu pflegen, betonte der Minister weiter. Eltern seien das wichtigste sprachliche Vorbild von Kindern. Sie sollten ihrem Kind, etwa im Spiel oder beim Vorlesen, immer wieder Gelegenheiten bieten, beide Sprachen anzuwenden und weiter zu entwickeln. Sprache sei der Schlüssel zur Integration. Wo immer es möglich sei, sollten Kinder zweisprachig aufwachsen und beide Sprachen auf einem hohen Niveau entwickeln können.
„Je früher wir mit Mehrsprachigkeit beginnen, desto effizienter wird das Lesen und Sprechen unserer Kinder,“ erklärte der türkische Generalkonsul Firat Sunel in der gleichen Begleitbroschüre des Vereins: „unsere Muttersprache ist unsere Stärke. Die eigene Sprache bildet immer das Fundament, egal welche Fremdsprache wir lernen. Sunel befürwortete die Aktivitäten des Netzwerk Mehrsprachigkeit e.V. und empfahl seinen Landsleuten, diese Angebote in Anspruch zu nehmen.
Beim Treffpunkt Mehrsprachigkeit präsentiert das Netzwerk während der didacta Lesungen namhafter Kinderbuchautoren in verschiedenen Sprachen, Workshops aus der pädagogischen Praxis für die Praxis sowie Vorträge und Diskussionen und schließlich auch das mehrsprachige Kindermusical von Gül Kurtulus und Wolfgang Simm über „Die Kinder der vier Elemente“.
Auszug aus der Pressemitteilung des Netzwerk Mehrsprachigkeit e.V.

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