Am 17 und 18 Juli 2010 fand das Stadtteilfest Reinhardshof statt.
Interkulturelles Miteinander ist das Ziel.
Vereine und Organisationen aber auch Privatpersonen unterstützen tatkräftig dieses Fest, welches sich als eine Annäherung der unterschiedliche Kulturen die hier auf unserem “Hügel” leben angesiedelt hat. Gemeinsam für eine Idee, das dieses Erleben keine Bedrohung sondern eine Bereicherung darstellt, das gemeinsames Feiern und sich Einbringen etwas Positives darstellt und Veränderungen mit sich bringt,
wurde auch in diesem Jahr eindrucksvoll allen Besuchern des Festes erlebbar gemacht.
Ein Riesenfest der Kulturen
Reinhardshof: Deutsche aus Franken und Russland feiern gemeinsam mit ihren türkischen Nachbarn
Wertheim-Reinhardshof »Das ist der Hammer, unglaublich, sensationell, so toll war es noch nie.« Stadtteilbeiratsvorsitzender Walter Ploch ist nicht um laute Worte verlegen, wenn es darum geht, das jüngste Reinhardshoffest in seiner Bedeutung für den Stadtteil einzuordnen.
Kinder des Kinderhauses, dem der Erlös des Festes zugute kommt, tanzten für die Gäste
Dieses Mal war alles anders, und die Euphorie, die Walter Ploch ergriffen hatte, war auch bei den anderen Trägern der Veranstaltung unverkennbar, so bei Eva-Maria Klemm, die in Vertretung des Initiators und Koordinators, Jochen Kulzcynski, die Fahne des Roten Kreuzes hochhielt.
Im Zentrum des Festes stand das Außengelände des Kinderhauses, welches Eltern und Erzieher derzeit in Eigenregie auf Vordermann bringen, dort wo die Stadt wegen der angespannten Haushaltslage nicht weiterhelfen kann. »Wir sind dringend auf Geld angewiesen«, sagte Martina Ducqué vom Kinderhaus, dem der Festerlös zugedacht ist.
Finanziell richtig »gerissen« hat es am Ende die Idee von einer »etwas anderen Auktion«. Birgit Abel vom Unternehmen für Bildung Inab hatte künstlerische Arbeiten aus der Ausbildungswerkstatt für die Tombola zur Verfügung stellen wollen. »Nicht schlecht, aber da lässt sich doch noch mehr herausholen«, hatte Martina Ducqué sich gedacht und zusammen mit Dirk Jüttner die anderorts schon bewährte Idee der »Ein-Euro-Auktion« aufgegriffen. Jeder Interessent bot und gab einen verlorenen Euro, der letzte Bieter bekam den Zuschlag auf das Objekt. Ein Reisenvergnügen für das Publikum, die Resonanz war gewaltig, nicht zuletzt weil jeder Euro die Chance auf den Zuschlag bot.
Auch Walter Ploch fand diese Idee von Anfang an gut: »Jeder Bieter kann für ein paar Sekunden Besitzer eines Kunstwerkes sein«, es bleibe zu hoffen, dass »der ein oder andere Euro locker gemacht wird« - und so kam es auch.
»Zum ersten, zweiten und zum …« Weiter kam Auktionator Jüttner selten, kurz vor dem Zuschlag folgte stets ein weiteres »Ein-Euro-Gebot«, von dem das Kinderhaus profitierte. Die Veranstalter erwarten, ob der hervorragenden Akzeptanz am Ende bis zu 1500 Euro mit der Auktion erwirtschaftet zu haben: »Und der Stadteilbeirat wird die Summe am Ende noch einmal verdoppeln«, versprach Walter Ploch.
Internationales Speisenangebot
Für den guten Zweck wurde aber auch anderweitig Geld verdient. So verkaufte der Elternbeirat Anstecknadeln und Kochbücher mit internationalen Rezepten, beigetragen von allen Beteiligten. Und es wurde viel und international und gut gegessen – alles zum Wohle des Kinderhauses und alles bei reichlichem Rahmenprogramm.
Eine interreligiöse Eröffnung zum Thema »Werte« und ein ökumenischer Gottesdienst gehörten dazu, Chöre (Believe, GHS Reinhardshof, Otfried-Preußler-Schule, Kinderhaus) und Jazzmusik (Eduard Prost) sowie Live-Bands aus dem Umfeld des Soundcafés und des Jugendtreffs 114 traten auf: Die Knirpse der »sensationalsoundcafeband« ließen es richtig krachen, dazu Nasty Prank und die Rapper von »Wartime«, »Fatizzle&G-TAKA«, die gleich einen riesigen Fan-Pulk mitgebracht hatten.
Heimatlieder, Volkstanz, Schminken, Basteln gehörten ebenso dazu wie die Fahrzeugshow von Polizei, Feuerwehr, THW und DRK.
Im Zentrum des Festes stand das Außengelände des Kinderhauses, welches Eltern und Erzieher derzeit in Eigenregie auf Vordermann bringen, dort wo die Stadt wegen der angespannten Haushaltslage nicht weiterhelfen kann. »Wir sind dringend auf Geld angewiesen«, sagte Martina Ducqué vom Kinderhaus, dem der Festerlös zugedacht ist.
Finanziell richtig »gerissen« hat es am Ende die Idee von einer »etwas anderen Auktion«. Birgit Abel vom Unternehmen für Bildung Inab hatte künstlerische Arbeiten aus der Ausbildungswerkstatt für die Tombola zur Verfügung stellen wollen. »Nicht schlecht, aber da lässt sich doch noch mehr herausholen«, hatte Martina Ducqué sich gedacht und zusammen mit Dirk Jüttner die anderorts schon bewährte Idee der »Ein-Euro-Auktion« aufgegriffen. Jeder Interessent bot und gab einen verlorenen Euro, der letzte Bieter bekam den Zuschlag auf das Objekt. Ein Reisenvergnügen für das Publikum, die Resonanz war gewaltig, nicht zuletzt weil jeder Euro die Chance auf den Zuschlag bot.
Auch Walter Ploch fand diese Idee von Anfang an gut: »Jeder Bieter kann für ein paar Sekunden Besitzer eines Kunstwerkes sein«, es bleibe zu hoffen, dass »der ein oder andere Euro locker gemacht wird« - und so kam es auch.
»Zum ersten, zweiten und zum …« Weiter kam Auktionator Jüttner selten, kurz vor dem Zuschlag folgte stets ein weiteres »Ein-Euro-Gebot«, von dem das Kinderhaus profitierte. Die Veranstalter erwarten, ob der hervorragenden Akzeptanz am Ende bis zu 1500 Euro mit der Auktion erwirtschaftet zu haben: »Und der Stadteilbeirat wird die Summe am Ende noch einmal verdoppeln«, versprach Walter Ploch.
Internationales Speisenangebot
Für den guten Zweck wurde aber auch anderweitig Geld verdient. So verkaufte der Elternbeirat Anstecknadeln und Kochbücher mit internationalen Rezepten, beigetragen von allen Beteiligten. Und es wurde viel und international und gut gegessen – alles zum Wohle des Kinderhauses und alles bei reichlichem Rahmenprogramm.
Eine interreligiöse Eröffnung zum Thema »Werte« und ein ökumenischer Gottesdienst gehörten dazu, Chöre (Believe, GHS Reinhardshof, Otfried-Preußler-Schule, Kinderhaus) und Jazzmusik (Eduard Prost) sowie Live-Bands aus dem Umfeld des Soundcafés und des Jugendtreffs 114 traten auf: Die Knirpse der »sensationalsoundcafeband« ließen es richtig krachen, dazu Nasty Prank und die Rapper von »Wartime«, »Fatizzle&G-TAKA«, die gleich einen riesigen Fan-Pulk mitgebracht hatten.
Heimatlieder, Volkstanz, Schminken, Basteln gehörten ebenso dazu wie die Fahrzeugshow von Polizei, Feuerwehr, THW und DRK.
Michael Geringhoff schrieb für die Wertheimer Zeitung am 21.o7.2010

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