Es geht mir bei meiner Arbeit um die Umsetzung des Entwicklungsgedankens (§ 22 des KJHG):
Jedes Kind soll zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit entwickelt werden – Diese Aufgabe besteht aus Betreuung, Bildung und Erziehung – Diese Aufgabe soll von allen Beteiligten gemeinschaftlich gelöst werden.
Die Grundlagen der (Erst-)Sprache werden in der frühen Kindheit erworben, weshalb diese Zeit eine ganz besondere ist. Daher wird in unserer Gesellschaft jedem Kind ein Recht auf sprachliche Bildung zugesichert. Verankert ist dieses Recht in den UN-Kinderrechtskonventionen vom 20.11.1989, die seit dem 5. April 1992 in Deutschland in Kraft sind (siehe Artikel 28).
In Artikel 29 wird die Achtung vor der Sprache des Kindes als konkretes Bildungsziel formuliert.
Mit meinem Ansatz zur Sprachförderung und interkulturellem Miteinander leiste ich einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Dabei folge ich natürlich den aktuellen Forschungsergebnissen, die eine Förderung so früh als möglich bestätigen.
Helen Keller, die bekannte blinde am. Sozialreformerin (1874 – 1965): „Die beste Bildung hat, wer das meiste von dem Leben versteht, in das er gestellt wird!“
Ko-Konstruktion bedeutet, dass Lernen durch Zusammenarbeit stattfindet.
Lernprozesse werden von Kindern und Fach- und Lehrkräften gemeinsam gestaltet.
Ko-Konstruktion vollzieht sich im interaktionistischen Modell.
Entscheidend ist, dass das Kind und seine Umwelt aktiv sind.
Dies sind grundlegende Bestandteile meiner pädagogischen Arbeit.
Beim Bildungsgeschehen berücksichtige ich drei Stationen:
- Kinder haben Talente
- die sie in ihren späteren Lebens-Rollen entfalten wollen, und
- sie müssen neue Persönlichkeits- und Sozial-Kompetenzen hinzu erlernen.
Die Eltern als wichtigstes Bindeglied in der Bildungsarbeit zu sehen ist für mich ein grundsätzlicher Gedanke. Mein Interesse an ihrer Herkunft und die Wertschätzung ihrer Kultur, sie als Bereicherung zu erfahren, schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der eine fruchtbare Arbeit möglich ist.
Die in täglicher Arbeit gesammelten Erfahrungen und das Wissen gebe ich an Kolleginnen, Eltern und Kinder in Form von Seminaren, Fortbildungen, Workshops oder Vorträgen weiter.
Was sind meine Erfolge :
Praxisnahe Lösungen in:
- Fort- und Zusatzqualifikationen rund um die Mehrsprachigkeit und Sprachförderung, für Erzieherinnen/Eltern und ihre Kinder
- Individuelle Konzepterstellungen für Kommunen, Organisationen und Unternehmen
- Planung und Organisation und Begleitung von Projekttagen
Meine Arbeiten orientieren sich an…
der herausragenden Bedeutung, welche die Sprachbeherrschung für das weitere Lernen darstellt und ihrem Einfluss auf spätere Lernprozesse innerhalb und außerhalb von Schule, Kindergarten und Krippen.
- den Bildungs- und Orientierungsplänen der einzlenen Bundesländer
- Bildungshauskonzeption BW
- den aktuellen Forschungsergebnissen
- der Qualitätssicherung in Kindertagesstätten
Reisebegleiter für Eltern, Erzieher- und LehrerInnen
Sprachfördermaterialien zur Reihe “Meine Wörter reisen”
Erscheinungsdatum: 10.2011
Wie ist es möglich, aktuelle Sprachförderung fantasievoll und kindgerecht umzusetzen? Mithilfe der Materialsammlung sind sowohl pädagogische Fachleute als auch Eltern in der Lage, ihre Kinder ganzheitlich zu fördern.Rhythmik, Gesang, Reime und Spiele wurden von Kindern erprobt und erdacht. Sie wurden dabei begleitet und inspiriert durch die Illustrationen der Kölner Künstlerin Christiane Strauss in ihren Büchern “Meine Wörter reisen” und “Meine Wörter reisen von Drinnen nach Draußen”. Aus dieser Inspiration heraus entstand der Titel “Reise”begleiter für dieses Arbeitsheft.
1. Aufl. 10.2011, Englisch Broschur (SchauHör.Kfr.)
Produktinfo
26 S., Maße: 14,8 x 21,0 cm, Buch, Kindergarten- und Vorschulpädagogik
ISBN: 978-3-940106-09-4, Preis A: ca. € 7,95

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