Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort Mehrsprachigkeit

22.06.2017 Nach dem Workshop wurde ich spontan von Bildungsklick TV zu einem Interview eingeladen. Neugierig?

Es erfüllt mich mit Freude und Stolz ein Teil des Anadolu Teams zu sein. Ich kann es fast schon nicht mehr abwarten das erste Buch in Händen zu halten! Das wird ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk! أنا فعلا نتطلع إلى جزيلا!


http://neuheiten.koelnmesse.net/790/2016/de/products/view/product_id:24665/cat:31735

 

 

 

Im Januar 2014 haben wir uns getroffen und alles Weitere besprochen. Mir war nicht mehr bewusst, das es schon so lange her ist, das wir uns damit beschäftigen! Doch ” Gut Ding will Weil!”

https://lesen.bistumlimburg.de/fileadmin/redaktion/Bereiche/lesen.bistum-limburg.de/downloads/pdf-Dateien/Einladungen_Flyer/Buechereitagung_2015_8-seiter.pdf
Meine – Deine – Unsere Sprache
In unseren Kitas, Grundschulen und KÖBs gibt es viele Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Welche Chancen sich aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen Informationen ergeben können, wird Thema dieses Workshops sein. Wie kann sich die Katholische öffentliche Bücherei vor Ort einbringen? Es werden mehrsprachige Bücher vorgestellt und Sie bekommen Ideen für Veranstaltungen.
Martina Ducqué
Erzieherin, Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Referentin in der
Erwachsenenbildung, Lese- u. Literaturpädagogin

03. bis 04. Oktober 2015
Büchereitagung 2015

Lesespuren – Lebensspuren – Gottesspuren

Adresse:
Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod

 

Eine Rückmeldung:”nochmal ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag zu unserer Büchereitagung. Ich bin froh, dass ich einen Teil Ihres Workshops
miterleben konnte. Das war wirklich klasse. “


 



10. September 2015
Mehrsprachigkeit regional gedacht


Einladung: Ein ganzer Tag für Kinder mit Lesungen und Workshops. Danach für Erwachsene: Gedankenaustausch bei Vorträgen und Podiums-Gespräch

In Pulheims Kindergärten und Schulen sind Arabisch,  Englisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und viele weitere Sprachen zu hören. Die WzK01 kunstinitiative und SchauHoer Verlag organisieren am Donnerstag, den 10. September einen ganzen Tag für Kinder und Erwachsene aus der Region, da hier mehr als 100.000 Menschen neben Deutsch weitere Muttersprachen sprechen. Die Veranstaltungen finden im Walzwerk-Atelier 50 statt, denn Kunst und Sprache sollen das bisherige Nebeneinander zu einem Miteinander verbinden!

Ob mehr- oder einsprachig: schon jetzt freuen sich Grundschul- und Kindergartenkinder auf die beiden hochkarätigen Autorinnen Jutta Bauer und Aygen-Sibel Çelik. Es wird gemeinsam gelesen, Sprachdetektiv gespielt und gemalt, was das Zeug hält: Jutta Bauers »Die Königin der Farben« wird auf polnisch und deutsch gelesen. Ganz sicher inspiriert die zweisprachige Lesung von 14 bis 16 Uhr zu einer ordentlichen Malrolle während des anschließenden Workshops mit der  Künstlerin.

Auf sehr anschauliche Art machen sich danach die Sprachdetektive an die Arbeit und suchen gemeinsam mit der Autorin nach türkischen und deutschen Ausdrücken und Bedeutungen. Aygen-Sibel Çelik wird von 8:30 Uhr und von 15:30 Uhr aus »Sinan und Felix« lesen, einer Geschichte über eine tiefe Freundschaft. Am Ende werden sicher alle aus der Lesung gehen und mindestens ein türkisches Wort ganz genau kennen!

Daneben können sich Eltern, Interessierte und Fachpersonal an Ständen rund um das Thema Mehrsprachigkeit informieren. Es werden Aspekte von binationalem Familienleben ebenso dargestellt wie türkische Sprachförderung sowie Bücher verschiedenster Verlage.

Speziell an interessierte Erzieher- und LehrerInnen sowie Eltern richten sich um jeweils 15:30 Uhr die kurzweiligen Vorträge der Fachautorinnen Martina Ducqué und Inés María Jiménez. Auf sehr praktische Art werden die Themen »Wie gestalte ich zweisprachiges Vorlesen?« und »Wie gelingt bilinguale Erziehung« behandelt.

Den Abschluss dieses spannenden Tages bildet die Podiums-Diskussion. Die Teilnehmer loten aus, welche Vernetzungen und Projekte bestehen oder angedacht werden können, damit statt eines Nebeneinanders ein Miteinander vor Ort möglich wird.

Ab 16:30 Uhr beginnt das Gespräch mit einem Impulsvortrag von Caterina Caperle, Kommunales Integrationszentrum.

Es diskutieren zum Thema »Pulheimer Begegnungen: Miteinander statt Nebeneinander – Sprachen, Religion und Aufwachsen in der gemeinsamen Region«

Johannes Böttcher (evangelischer Pfarrer Pulheim, Schwerpunkt Jugendarbeit) mit Canan Kalac (Sprach- und Islamwissenschaftlerin, 2. Vorsitzende des Moscheevereins Pulheim), M. Caterina Caperle (Lehrerin für herkunftssprachlichen Unterricht, Kommunales Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises) unter der Moderation von Günther Bernd Ginzel (Publizist, langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen bei Evangelischen Kirchentag, Mitgründer der Internationalen Friedensschule Köln-Widdersdorf).

Freier Eintritt!

Ein pdf des Flyers mit genauen Angaben finden Sie auf unserer Homepage zum angegebenen Termin.

Anmeldung zu Lesungen und Workshop unter: info@schauhoer-verlag.de

Vorträge und Podiums-Diskussion frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachschule der Mittelstandes Raum 6

Hessische Integrationskonferenz mit Martina Ducquè

Für den 25. Juni ist Martina Ducqué ins Hessische Ministerium für Soziales und Integration eingeladen, um dort im Rahmen der Arbeitsgruppe “Sprache und Bildung” der Integrationskonferenz Vorschläge und Maßnahmen zu unterbreiten, wie die die Mehrsprachigkeit in Kitas gefördert werden kann.

Wo um alles in der Welt ist denn jetzt Raum 638?

Angekommen und die Experten über gelungene Maßnahmen informiert und damit eine rege Diskussion mit viel Zuspruch und Anerkennung entfacht -

Ich bin mir sicher, das bei der Umsetzung die Ergebnisse berücksichtigt werden und die Bedeutung der Muttersprache/ Mehrsprachigkeit berücksichtigt wird, aber auch Maßnahmen gefunden werden, wie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen.

Ein weiterer kleiner Schritt um die Sprachbildung der Kinder und das Verständnis über die Bedeutung der Muttersprache und den Reichtum, den Mehrsprachkeit für “alle” Kinder bietet.

Feedback:

Ihr Vortrag war wirklich sehr lebendig und hat viel angestoßen. Wir haben viel für unsere Arbeit daraus mitgenommen!

 

Die letzen Vorbereitungen für Modul 5 sind abgeschlossen

 

Am  7/8.5.2015 werde ich in Bielefeld das letzte Modul mit einem Workshop beenden. Dabei wird das “Didaktik Komplet Paket” meine Grundlage bilden. Der “Reisebegleiter” und der “Erzählwürfel” werden mir ein treuer Wegbegleiter zur Multiplikatorin in alttagsintegrierter Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich ( Grundlagen für NRW und Kita.NRW) sein. Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Kitas und die gemeinsame Arbeit.

Zur Umsetzung der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung in NRW werden ab 2015 vertiefende Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege angeboten. Die Fortbildungen können mehrtätig und möglichst so gestaltet sein, dass sie sich an das gesamte Team der Einrichtung und nicht nur an einzelne Sprachförderkräfte richten.

Das Land und die Spitzenverbände der freien und öffentlichen Träger von Kindertageseinrichtungen wollen sich auf eine gemeinsame Fortbildungsvereinbarung verständigen. Die Landesregierung beabsichtigt, die Fortbildungsangebote zur Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung zu bezuschussen, die von hierfür zertifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt werden.

Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Rund 200 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden derzeit vom niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung – nifbe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer auf der Basis der fachlichen Grundlagen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen“ geschult. Sie sind somit auch in den Beobachtungsverfahren SISMIK, SELDAK, LISEB und BaSiK qualifiziert. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren stehen den Trägern und Kindertageseinrichtungen ab 2015 für Fortbildungen zur Verfügung. Sie sind darin ausgebildet, Teamqualifizierungen durchzuführen. Darüber hinaus können sie auch Weiterbildungsbedarfen für einzelne Fachkräfte oder Bedarfen in einzelnen Themen entsprechen. (https://www.kita.nrw.de/)                                                                                             

 

Alltagsintegriete Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich für das Land Nordrhein-Westfalen

Martina Ducqué ist freie Fortbildungsreferentin in der Erwachsenenbildung und hat die vom Land NRW vorgeschriebene Multiplikatoren Weiterbildung absolviert. Sie ist somit berechtigt Kita-Teams sowie Inhouse Seminare nach dem Curriculum der Landes NRW fort zu bilden.

Gute sprachliche Fähigkeiten sind die wichtigsten Schlüsselkompetenzen für den Bildungserfolg und bilden den Grundstein Sprechfreude zu initiieren.

Die Förderung und bestmögliche Unterstützung und das kontinuierliche Beobachten und Dokumentieren der sprachen Entwicklung eines Kindes sind mit Eintritt in die Kita eine zentrale Bildungsaufgabe im pädagogischen Alltag.

Für eine gelungene Sprachbildung ist es wichtig, die frühkindliche Bildung zu stärken. Pädagogische Fachkräfte sind somit gefordert Möglichkeiten zu schaffen, Sprache zu praktizieren sowie, alltagsbasiert, authentisch , handlungsbegleitende Anlässe zu schaffen. Dies gelingt am besten immer dort wo immer dann wenn Kinder mit Kindern bzw. Kinder mit Erwachsen in einen Dialog treten.

Die Kinder geben uns durch ihr eigenes Handeln Aufschluss, die Kunst besteht nur darin zu wissen, was kann ich wann und wie beobachten und wie dokumentiere ich es.

Kinder haben ihre eigenen Wege sich die Sprache anzueignen. Die Wissenschaft spricht dabei von den Spracherwerbsstrategien.

Inwieweit sie sich dabei von anderen Kindern unterscheiden und ob dies altersgerecht ist, lässt sich durch die Beobachtung beurteilen.

Hilfestellungen geben dabei sogenannte Beobachtungsverfahren. Besonders hervorgetan haben sich BaSik , Sismik und für die Kinder deren Muttersprache nicht Deutsch ist seldak . Für die eigene Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte und die Aufstellung der Einrichtung steht und anderen Liseb 1+2 zur Verfügung.

Das Leitprinzip der sprachlichen Bildung und Förderung stellt eine Umwelt des Kindes in

den Mittelpunkt, die die Neugier des Kindes anregt und herausfordert und dabei auch Raum

und Schutz bietet, die Vielfalt der Sprache explorativ zu erleben. Kinder sind bestrebt, die

Welt zu erforschen und die Rolle der Pädagoginnen und Pädagogen besteht im Initiieren, Be

gleiten, Beobachten und Unterstützen der kindlichen Bildungsprozesse.

Sprachbildung und Sprachstandsfeststellung

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist die Weiterentwicklung der Sprachförderung und Sprachstandserfassung in NRW. So hat der Gesetzgeber das zum 01.08.2014 in Kraft tretende KiBiz-Änderungsgesetz beschlossen. Das geänderte Kinderbildungsgesetz sieht vor, die Sprachstandsfeststellung sowie das Verfahren Delfin 4 für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, durch eine alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung abzulösen.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Künftig wird eine Sprachbildung angestrebt, die integriert im pädagogischen Alltag stattfindet und alle Kinder der Einrichtungen von Beginn an erreicht. Eine alltagsintegrierte Sprachbildung orientiert sich an der Lebenserfahrung, den Interessen und Ressourcen der Kinder und greift handlungsrelevante Sprachanlässe des pädagogischen Alltags auf. Sie wird sowohl von den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen als auch von den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder gestaltet und umgesetzt.

Entwicklungs- und prozessbegleitende Beobachtungen

Eine alltagsintegrierte Sprachbildung berücksichtigt die individuelle Sprachentwicklung von Beginn an. Daher sollen die kindlichen Sprachkompetenzen künftig entwicklungs- und prozessbegleitend beobachtet werden. Punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-Verfahren sind nur unzureichend geeignet, da sie den Verlauf der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise berücksichtigen.

Zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung stehen unterschiedliche Beobachtungsverfahren zur Auswahl, von denen eines verbindlich eingesetzt werden soll. Aus den Beobachtungsergebnissen leitet sich die Förderstrategie für das einzelne Kind ab. Kinder, die eine verstärkte Unterstützung benötigen, werden häufiger gezielt in sprachanregende Situationen eingebunden.

Das Land beabsichtigt, auch weiterhin jährlich 25 Millionen Euro für die zusätzliche Sprachförderung zur Verfügung zu stellen. Finanziert werden sollen pädagogische Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, in denen ein hoher Anteil an Kindern mit verstärktem Unterstützungsbedarf die Einrichtungen besuchen.

Das PDF zum Beobachtungsverfahren “Alltagsintegrierte Sprachbildung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen” (PDF, 658 KB) steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

Zur Information einige Auszüge:

 

Die Grundlagen der Alltagsintegrierten Sprachbildung werden nach drei Bereichen aufgegliedert,

 

  • Alltagsintegrierte Sprachbildung

 

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung prägt den pädagogischen Alltag und erreicht alle Kinder der Einrichtung von Beginn an. Somit ist eine Alltagsintegrierte Sprachbildung auch immer eine inklusive Sprachbildung. Sie ist kein Konzept mit vorgegebenen Materialien und Zeiten. Vielmehr soll sie sich an den individuellen Interessen und

Ressourcen der Kinder von 0–6 Jahren orientieren und sich in den alltäglichen Ablauf integrieren. Dabei sind die

Eltern im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartner-schaft in die sprachliche Bildung einzubeziehen.

Sprachbildung umfasst alle Sprachbereiche:

Artikulation und Lautwahrnehmung (Phonetik und Phonologie), Wortschatz und Wortbedeutung (Lexikon und Semantik), Sprachmelodie (Prosodie), grammatikalische Regelbildung und Satzbau (Morphologie und Syntax) und sprachliches Handeln (Pragmatik). Sprachbildung versteht Sprache als Querschnittsaufgabe der pädagogischen Arbeit.

Eine Sprachbildung, die im pädagogischen Alltag statt-findet, orientiert sich an individuellen Sprachentwick-lungsverläufen.

Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen den Bildungsprozess eines jeden Kindes bereits in

umfassender Weise. Sie greifen vielfältige Situationen im Alltag auf und stellen eine sprachanregende Umgebung

bereit. Bei der Auswahl von Themen und Angeboten orientieren sie sich an den Lebenswelten und den indivduellen Interessen der Kinder. Dabei ist von wesentlicher Bedeutung, dass sie sich ihrer Rolle als wichtiges Sprachorbild bewusst sind und jedes Kind ausgehend von seinen individuellen Sprachkompetenzen in seiner weiteren

sprachlichen Entwicklung unterstützen. Dementsprechend sind sie sensibel für Sprachanlässe, die sich in

unterschiedlichsten Situationen ergeben (beispielsweise bei musikalischen oder naturwissenschaftlichen Ange

-boten). Sprache ist nicht losgelöst vom pädagogischen Alltag zu betrachten, weshalb alle Bildungsbereiche im

Rahmen der Alltagsintegrierten Sprachbildung zum Tragen kommen.

Kinder, die mit einer anderen Erstsprache oder in spracharmen Verhältnissen aufwachsen, können einen zusätzlichen Sprachförderbedarf aufweisen. Für sie ist eine intensivere Unterstützung ihrer sprachlichen Entwicklung nötig. Künftig wird diese intensive Unterstützung nicht in einem additiven Setting, sondern im Rahmen Alltagsintegrierter Sprachbildung erfolgen….

 

  • geeignete Verfahren zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung,

…Für die Erfassung kindlicher Sprachkompetenzen sind punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-

Verfahren nur unzureichend geeignet, da sie den Prozess der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise

berücksichtigen.Pädagogisch sinnvoll sind entwicklungs- und prozess-begleitende Beobachtungsverfahren, da sie eine Beurteilung der kindlichen Sprachkompetenzen im Alltag der Kindertageseinrichtungen ermöglichen…

 

  • nachhaltige Qualifizierungsmaßnahmen

Im Vordergrund steht die Umsetzung Alltagsintegrierter Sprachbildung, an der das gesamte Team und nicht nur

einzelne Sprachförderkräfte beteiligt sind.

 

 

Zur Professionalisierung der Fachkräfte im Sinne der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sicherung der

Nachhaltigkeit werden folgende Qualitätskriterien für Qualifizierungsmaßnahmen formuliert, die sich in zwei

Kategorien aufteilen lassen. Einerseits betrifft dies Aspekte, die die Ausgestaltung der Weiterbildungsmaß-

nahme thematisieren. Hierzu gehören die Praxisorientierung, die Intensität, der Methodeneinsatz, das Coaching

die kollegiale Beratung, die Supervision, die Nachhaltigkeit und die Selbstreflexion. Sie sind wichtige Bausteine

zur Verbesserung der Prozessqualität. Andererseits müssen inhaltliche Aspekte der Pädagogik und Linguistik

berücksichtigt werden, um den pädagogischen Fachkräften die nötigen theoretischen Kenntnisse zu vermitteln und ein breites Handlungsrepertoire zu bieten. …

 

 

Inhaltliche Aspekte

 

Theoretisches Grundwissen über Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit

  • Theoretische Kenntnisse über den Sprachentwicklungsverlauf ein- sowie mehrsprachig aufwachsender Kinder
  • Sprachdidaktisches Hintergrundwissen
  • differenziertes Wissen über die Sprachbereiche, Passung solchen Wissens zu den Ergebnissen der Beobachtung und Dokumentation als Basis für pädagogische Handlungsplanung

Module mit Bezug zu Sprachbeobachtung

 

  • Wissen über Wahrnehmung und Beobachtung als Grundlage
  • Qualifizierung für den Einsatz des jeweiligen Beobachtungsverfahrens der Einrichtung
  • Grundhaltung der Beobachtenden bei der Sprachbeobachtung
  • Umgang mit den gewonnenen Erkenntnissen

 

Module mit Bezug zu Sprachbildung

 

  • Sensibilisierung für die Sprachanlässe im Alltag
  • Situationswahrnehmung und daran anschließende Handlungsplanung, die sich direkt an dem Interesse und den Kompetenzen der Kinder orientiert
  • sprachförderliche Verhaltensweisen und die Gestaltung sprachanregender Interaktionen
  • Theoretische Kenntnisse und alltägliche Anwendung von gezielten Sprachlehrstrategien

 

Motivation,Haltung & Selbstreflexion

 

  • Vertiefung einer ressourcenorientierten Haltung gegenüber dem Kind
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion

 

Name, Vorname Kontakt (Telefon, E-Mail, Homepage) Profil Voraussichtlich zertifiziert ab (Monat, Jahr) Bevorzugte Region (Bitte auswählen: Frei buchbar (Ja/Nein)
Ducqué, Martina Tel: 0173 30 38 6 38
E-Mail: info@sprache-kultur-kompetenz.dewww.sprache-kultur-kompetenz.de
Lese- und Literaturpädagogin, Erzieherin, seit 2004 Fachfrau für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Fortbildungsreferentin, Fachautorin, Mehsprachigkeit 01.04.15NRW-weit NRW-weit ja nein

 

 

 

frühstart legt bereits im Kindergarten den Grundstein für schulischen Erfolg und Integration.

Das Projekt frühstart- Deutsch und interkulturelle Bildung im Kindergarten, das auch vom Hessischen Sozialministerium unterstützt wird, leistet in mittlerweile zwölf hessischen Städten einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Integration.

Durch die systematische Verknüpfung der Sprachförderung mit den Bausteinen interkulturelle Bildung, intensiver Elternarbeit und Vernetzung der Akteure vor Ort werden Kinder erfolgreich und nachhaltig gefördert.

So gelingen ihre Integration und ihr Schulerfolg.

http://www.fruehstart-hessen.de/frames2.php

 

Und wieder hat ein Seminar für die Kitas im Rahmen von Frühstart stattgefunden. 2 Tage wurden dem Thema sprachliche Entwicklung und Mehrsprachigkeit gewidmet, Wissen vermittelt, Materialien und Bücher vorgestellt, damit die Alltagsintegrierte Sprachförderung ihre Umsetzung finden kann. Ein engagiertes Team, welches mit viel Interesse und Offenheit sich diesen Themen zugewendet hat.

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber allen Kindern sprachfördernd verhalten. Ihnen ist bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen (sprach)fördernd sind und andere nicht, sie setzen gezielt spezifische Grundprinzipien sprachfördernden Verhaltens ein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

24. – 28. Februar 2015 – Hannover

Auch in diesem Jahr auf der didacta:

In Halle 17,  Kindergartenhalle.

Am Stand vom Netzwerk Mehrsprachigkeit e.V. Halle 17 E 28/1

 

 


http://www.didacta-hannover.de/dynmaps_didacta15/map

 

Auch in diesem Jahr gab es einen Gemeinschaftsstand!

Dieser bot die Möglichkeit sich über mehrsprachige Bücher und deren Einsetzungs- und Umsetzungsmöglichkeiten zu informieren.

Viele Gespräche und ein reger Austausch begleiteten uns die letzten Tage.

 

Das Thema Mehrsprachigkeit findet in Fachkreisen erneut Beachtung!

Ich freue mich sehr mit Praxisideen in der Ausgabe „Kleinstkinder in Kitas und Tagespflege“, Ausgabe 1/15, einen Beitrag dazu leisten zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrsprachige Kinder begleiten

Die eigene Identität ist stark mit der Sprache verwoben, die ein Mensch spricht. Deshalb gilt es, Kinder mit Migrationshintergrund in ihrer Mehrsprachigkeit besonders zu stärken und ihre Sprachen in den Gruppenalltag zu integrieren.

Fachthema

  • Zwei Sprachen im Kopf – Mehrsprachigkeit bei Kindern unter drei
    Tobias Ruberg
  • In(ter)Aktion – Wie binden Sie Eltern und ihre Sprachen in die Kita ein?
    Miriam Weilbrenner

Praxisideen

  • Viele Sprachen, eine Kita – Mehrsprachigkeit im Gruppenalltag verankern
    Martina Ducqué

 

http://www.kleinstkinder.de/zeitschrift/ausgabe/aktuelle_ausgabe_html

Einladung zum Fachforum

Mehrsprachigkeit in der Kinderliteratur

21. November 2014

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Schelfengasse 1, 97332 Volkach

http://www.akademie-kjl.de/pdf/1415615568_einladung_mehrsprachigkeit_neu.pdf