Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort Muttersprache

 

„Wir stehen vor der großen Aufgabe, viele hunderttausend Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und sie zügig zu integrieren. Integration durch Bildung ist ein wichtiger Schlüssel hierzu. Erstaufnahmeeinrichtungen sind für viele geflüchtete Familien der Ausgangspunkt für ihr Leben in Deutschland. Deshalb setzen wir hier an und vermitteln mit den Lesestart-Sets und regelmäßigen Vorleseangeboten erste Zugänge zu Sprache und Bildung“, sagte Bundesbildungsministerin Wanka bei Vorstellung des Programms im Dezember.

Die Umsetzung in Wertheim nehmen gemeinsam die Stadtbücherei Wertheim und Martina Ducqué als Multiplikatorin der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk in die Hand. Vorgesehen ist, dass ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten ein- bis zweimal im Monat etwa zweistündige Lese- und Erzählaktionen anbieten. Es soll sich um ein ergänzendes Angebot zur Kinderbetreuung in der Lea handeln und entweder in den Räumen der Michaelskirche oder im künftigen Begegnungscafé – der ehemaligen Polizeikantine – stattfinden.

 

https://www.fnweb.de/region/main-tauber/wertheim/die-integration-durch-bildung-fordern-1.2601098


http://www.wertheim.de/,Lde/startseite/aktuelles/Lesestart+fuer+Fluechtlingskinder.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook

Es erfüllt mich mit Freude und Stolz ein Teil des Anadolu Teams zu sein. Ich kann es fast schon nicht mehr abwarten das erste Buch in Händen zu halten! Das wird ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk! أنا فعلا نتطلع إلى جزيلا!


http://neuheiten.koelnmesse.net/790/2016/de/products/view/product_id:24665/cat:31735

 

 

 

Im Januar 2014 haben wir uns getroffen und alles Weitere besprochen. Mir war nicht mehr bewusst, das es schon so lange her ist, das wir uns damit beschäftigen! Doch ” Gut Ding will Weil!”

https://lesen.bistumlimburg.de/fileadmin/redaktion/Bereiche/lesen.bistum-limburg.de/downloads/pdf-Dateien/Einladungen_Flyer/Buechereitagung_2015_8-seiter.pdf
Meine – Deine – Unsere Sprache
In unseren Kitas, Grundschulen und KÖBs gibt es viele Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Welche Chancen sich aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen Informationen ergeben können, wird Thema dieses Workshops sein. Wie kann sich die Katholische öffentliche Bücherei vor Ort einbringen? Es werden mehrsprachige Bücher vorgestellt und Sie bekommen Ideen für Veranstaltungen.
Martina Ducqué
Erzieherin, Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Referentin in der
Erwachsenenbildung, Lese- u. Literaturpädagogin

03. bis 04. Oktober 2015
Büchereitagung 2015

Lesespuren – Lebensspuren – Gottesspuren

Adresse:
Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod

 

Eine Rückmeldung:”nochmal ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag zu unserer Büchereitagung. Ich bin froh, dass ich einen Teil Ihres Workshops
miterleben konnte. Das war wirklich klasse. “


 



10. September 2015
Mehrsprachigkeit regional gedacht


Einladung: Ein ganzer Tag für Kinder mit Lesungen und Workshops. Danach für Erwachsene: Gedankenaustausch bei Vorträgen und Podiums-Gespräch

In Pulheims Kindergärten und Schulen sind Arabisch,  Englisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und viele weitere Sprachen zu hören. Die WzK01 kunstinitiative und SchauHoer Verlag organisieren am Donnerstag, den 10. September einen ganzen Tag für Kinder und Erwachsene aus der Region, da hier mehr als 100.000 Menschen neben Deutsch weitere Muttersprachen sprechen. Die Veranstaltungen finden im Walzwerk-Atelier 50 statt, denn Kunst und Sprache sollen das bisherige Nebeneinander zu einem Miteinander verbinden!

Ob mehr- oder einsprachig: schon jetzt freuen sich Grundschul- und Kindergartenkinder auf die beiden hochkarätigen Autorinnen Jutta Bauer und Aygen-Sibel Çelik. Es wird gemeinsam gelesen, Sprachdetektiv gespielt und gemalt, was das Zeug hält: Jutta Bauers »Die Königin der Farben« wird auf polnisch und deutsch gelesen. Ganz sicher inspiriert die zweisprachige Lesung von 14 bis 16 Uhr zu einer ordentlichen Malrolle während des anschließenden Workshops mit der  Künstlerin.

Auf sehr anschauliche Art machen sich danach die Sprachdetektive an die Arbeit und suchen gemeinsam mit der Autorin nach türkischen und deutschen Ausdrücken und Bedeutungen. Aygen-Sibel Çelik wird von 8:30 Uhr und von 15:30 Uhr aus »Sinan und Felix« lesen, einer Geschichte über eine tiefe Freundschaft. Am Ende werden sicher alle aus der Lesung gehen und mindestens ein türkisches Wort ganz genau kennen!

Daneben können sich Eltern, Interessierte und Fachpersonal an Ständen rund um das Thema Mehrsprachigkeit informieren. Es werden Aspekte von binationalem Familienleben ebenso dargestellt wie türkische Sprachförderung sowie Bücher verschiedenster Verlage.

Speziell an interessierte Erzieher- und LehrerInnen sowie Eltern richten sich um jeweils 15:30 Uhr die kurzweiligen Vorträge der Fachautorinnen Martina Ducqué und Inés María Jiménez. Auf sehr praktische Art werden die Themen »Wie gestalte ich zweisprachiges Vorlesen?« und »Wie gelingt bilinguale Erziehung« behandelt.

Den Abschluss dieses spannenden Tages bildet die Podiums-Diskussion. Die Teilnehmer loten aus, welche Vernetzungen und Projekte bestehen oder angedacht werden können, damit statt eines Nebeneinanders ein Miteinander vor Ort möglich wird.

Ab 16:30 Uhr beginnt das Gespräch mit einem Impulsvortrag von Caterina Caperle, Kommunales Integrationszentrum.

Es diskutieren zum Thema »Pulheimer Begegnungen: Miteinander statt Nebeneinander – Sprachen, Religion und Aufwachsen in der gemeinsamen Region«

Johannes Böttcher (evangelischer Pfarrer Pulheim, Schwerpunkt Jugendarbeit) mit Canan Kalac (Sprach- und Islamwissenschaftlerin, 2. Vorsitzende des Moscheevereins Pulheim), M. Caterina Caperle (Lehrerin für herkunftssprachlichen Unterricht, Kommunales Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises) unter der Moderation von Günther Bernd Ginzel (Publizist, langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen bei Evangelischen Kirchentag, Mitgründer der Internationalen Friedensschule Köln-Widdersdorf).

Freier Eintritt!

Ein pdf des Flyers mit genauen Angaben finden Sie auf unserer Homepage zum angegebenen Termin.

Anmeldung zu Lesungen und Workshop unter: info@schauhoer-verlag.de

Vorträge und Podiums-Diskussion frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachschule der Mittelstandes Raum 6

Hessische Integrationskonferenz mit Martina Ducquè

Für den 25. Juni ist Martina Ducqué ins Hessische Ministerium für Soziales und Integration eingeladen, um dort im Rahmen der Arbeitsgruppe “Sprache und Bildung” der Integrationskonferenz Vorschläge und Maßnahmen zu unterbreiten, wie die die Mehrsprachigkeit in Kitas gefördert werden kann.

Wo um alles in der Welt ist denn jetzt Raum 638?

Angekommen und die Experten über gelungene Maßnahmen informiert und damit eine rege Diskussion mit viel Zuspruch und Anerkennung entfacht -

Ich bin mir sicher, das bei der Umsetzung die Ergebnisse berücksichtigt werden und die Bedeutung der Muttersprache/ Mehrsprachigkeit berücksichtigt wird, aber auch Maßnahmen gefunden werden, wie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen.

Ein weiterer kleiner Schritt um die Sprachbildung der Kinder und das Verständnis über die Bedeutung der Muttersprache und den Reichtum, den Mehrsprachkeit für “alle” Kinder bietet.

Feedback:

Ihr Vortrag war wirklich sehr lebendig und hat viel angestoßen. Wir haben viel für unsere Arbeit daraus mitgenommen!

 

frühstart legt bereits im Kindergarten den Grundstein für schulischen Erfolg und Integration.

Das Projekt frühstart- Deutsch und interkulturelle Bildung im Kindergarten, das auch vom Hessischen Sozialministerium unterstützt wird, leistet in mittlerweile zwölf hessischen Städten einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Integration.

Durch die systematische Verknüpfung der Sprachförderung mit den Bausteinen interkulturelle Bildung, intensiver Elternarbeit und Vernetzung der Akteure vor Ort werden Kinder erfolgreich und nachhaltig gefördert.

So gelingen ihre Integration und ihr Schulerfolg.

http://www.fruehstart-hessen.de/frames2.php

 

Und wieder hat ein Seminar für die Kitas im Rahmen von Frühstart stattgefunden. 2 Tage wurden dem Thema sprachliche Entwicklung und Mehrsprachigkeit gewidmet, Wissen vermittelt, Materialien und Bücher vorgestellt, damit die Alltagsintegrierte Sprachförderung ihre Umsetzung finden kann. Ein engagiertes Team, welches mit viel Interesse und Offenheit sich diesen Themen zugewendet hat.

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber allen Kindern sprachfördernd verhalten. Ihnen ist bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen (sprach)fördernd sind und andere nicht, sie setzen gezielt spezifische Grundprinzipien sprachfördernden Verhaltens ein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Diversität – und damit Multilingualität – ist Normalität, fast überall in unserer globalisierten Welt. Aber (noch) führt dies in einem monolingualen Deutschland nicht überall zu den erforderlichen Konsequenzen. Welche Chancen sich jedoch aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen ergeben können, wird in diesem Workshop gemeinsam erarbeitet.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 13. April 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Rückmeldungen der SeminarteilnehmerInnen

25.05.2012

Vier Traumstunden in zwei Sprachen

Im Juni gibt es in der Stadtbücherei sozusagen eine Sonderausgabe der Traumstunden: Im Rahmen der Integranzreihe werden die Vorleseaktionen zweisprachig gestaltet. Sie finden jeweils mittwochs um 16 Uhr statt. Eine Mitmach-Aktion begleitet die spannenden, lustigen oder fantastischen Geschichten.

Los geht’s am Mittwoch, 6. Juni, mit der Traumstunde Mini für Kinder von drei bis fünf Jahren. Die Geschichte vom Regenbogenfisch in der Tiefsee wird in Spanisch und Deutsch vorgelesen. Der Regenbogenfisch verliert seine allerletzte Glitzerschuppe, sie sinkt immer weiter hinab in die Tiefsee. Schafft er es sie wiederzubekommen? Im Anschluss gestalten die Kinder ein buntes Regenbogenfisch-Bild.

 

Ebenfalls für die Minis gibt es am Mittwoch, 13. Juni, eine deutsch-italienische Traumstunde. Elmar, der karierte Elefant, ist auf der Suche nach Willi, seinem Vetter und kann ihn nicht finden, er hat sich zu gut versteckt. Dann wird es Abend und die Elefanten wollen heimgehen, denn sie sind hungrig, aber was passiert mit Willi? Aus Tonkarton schneiden die Kinder einen Elefanten aus und malen ihn individuell an.

 

Am Mittwoch, 20. Juni, gibt es die Geschichte „Die Katzeninsel“ in russischer und deutscher Sprache für Kinder von sechs bis neun Jahren. Im Sommer geht es den Katzen auf der Katzeninsel gut, denn da werden sie von den Menschen verwöhnt, aber im Winter? Da muss ein gute Idee her … Für die Kinder gibt es im Anschluss ein Zirkusspiel 

 

Die Reihe der zweisprachigen Traumstunden schließt am Mittwoch, 27. Juni, mit einer türkisch-deutschen Vorlesestunde, ebenfalls für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Die Geschichte „Mert und der wundersame Fes“ beschreibt eine Zeitreise in Istanbul. Am Ende gibt es eine Überraschung für die Kinder.

 

Bei allen Traumstunden ist die Teilnehmerzahl begrenzt, daher bittet die Stadtbücherei um Anmeldung unter Telefon 09342/301-515.

weitere Infos:http://www.wertheim.de/servlet/PB/menu/1399176_l1/index.html

Internationaler Tag der Muttersprache 2012

Weitere Informationen:
http://www.unesco.de/2975.htmlKinderkommission zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar 2012
Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=484234 MDR :Alle zwei Wochen verschwindet eine Sprache
http://www.mdr.de/nachrichten/muttersprache100.html

2011- Auch in diesem Jahr wird in vielen Wertheimer Kindergärten der Tag der Muttersprache
begangen. Die Aktionen am Mittwoch, 16. März, sollen das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken, den Gebrauch der Muttersprache fördern und die Sprachenvielfalt in unserer Gesellschaft würdigen.

Bereits im vergangen Jahr hat der Verein Netzwerk Mehrsprachigkeit einen Aktionstag in den Wertheimer Kindergärten organisiert. Die vielfältigen Aktionen haben nachhaltig gewirkt, das zeigt sich in den Sprachfördermaßnahmen. Unterstützung erhalten die Einrichtungen von Martina Ducqué, die für das Sprachförderprojekt der Stadt Wertheim, „Komm In Aktion“ eine Projektmappe erarbeitet hat und die Kindergärten fachlich begleitet. Intensiviert wird die Arbeit durch den Einsatz eines mehrsprachigen Medienkoffers, der dank großzügiger Spenden im letzten Jahr angeschafft werden konnte.

Auch in diesem Jahr finden in den Einrichtungen zahlreiche Aktionen statt, die über den Tag der Muttersprache hinaus einen Beitrag zur Integration und Sprachförderung leisten werden.

http://www.wertheim.de/servlet/PB/menu/1353116_l1/index.html?QUERYSTRING=Sprachf%

http://www.wertheim.de/servlet/PB/menu/1391300_l1/index.html

http://www.wertheim.de/servlet/PB/menu/1391300_l1/index.html

 

 

Einen interessanten Link möchte ich allen Interessierten, die den Mut zur Mehsprachigkeit verfolgen, zur Verfügung stellen:

http://www.ines-maria-jimenez.de/

Buchtrailer: “Mut zur Mehrsprachigkeit” von Inés María Jiménez

http://www.youtube.com/watch?v=zL2i6NGe4oo

 

Internationale Tag der Muttersprache

Auf Vorschlag der UNESCO haben die Vereinten Nationalen den 21. Februar als Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen. Er wird seit 2000 jährlich gefeiert.

Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.

Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache.

Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.

Er  eignet sich hervorragend um Eltern in die Bildungsarbeit der pädagogischen Einrichtungen ein zu binden.

Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern stellen einen unschätzbaren Reichtum für die pädagogische Arbeit da. Sie bieten die Möglichkeit Kinder in ihre Kultur, die Sitten und Gebräuche des jeweiligen Landes ein zu laden. Dies ist ein wichtiger Beitrag, den pädagogische Fachkräfte in ihrer Bildungsarbeit leisten müssen.

Besonders jene Einrichtungen, die bei dem Projekt „ Frühe Chancen- Sprache und Integration“ beteiligt sind haben besondere Möglichkeiten, dieses Thema in den Mittelpunkt des pädagogischen Alltages zu rücken.

Anhand des langjährigen Projektes und den gesammelten Erfahrungen richtet sich der Workshop an all jene Einrichtungen, die ihre interkulturelle Arbeit nach außen tragen wollen und somit einen wichtigen Aspekt des Leitbildes einer Einrichtung transparenter machen wollen.

 

Ziel des Workshops ist es :

  • Für jede Einrichtungen und den Möglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten zu entwickeln.
  • Anhand vielfältigen Praxisbeispielen Anregungen für den alltäglichen Einsatz zu erhalten
  • Möglichkeiten der aktiven Elternarbeit zu schaffen.
  • Anhand eines Kritereinkataloges eines Einschätzung zu gewinnen, in wie weit der Schwerpunkt bereits im Leitbild verankert ist.

 

 

Workshop/ InhouseSeminar

Dauer: 9.30-16.00 Uhr

 

 

Es besteht die Möglichkeit diese Veranstaltung als InhouseSeminar zu buchen.

 

Einige Rückmeldungen aus den stattgefundenen Seminaren