Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort pädagogischer Alltag

22.06.2017 Nach dem Workshop wurde ich spontan von Bildungsklick TV zu einem Interview eingeladen. Neugierig?

Und weiter gehts…Kleider waschen, Schuhe einlaufen, Präsentationen vorbereiten und das alles bis Montag! Ab Dienstag bin ich auf der Didakta in Köln und “wohne” hier! Wer Lust hat mich zu treffen, mit mir einem Kaffee zu trinken oder “fachsimpeln” möchte, ist herzlich willkommen!

Es erfüllt mich mit Freude und Stolz ein Teil des Anadolu Teams zu sein. Ich kann es fast schon nicht mehr abwarten das erste Buch in Händen zu halten! Das wird ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk! أنا فعلا نتطلع إلى جزيلا!


http://neuheiten.koelnmesse.net/790/2016/de/products/view/product_id:24665/cat:31735

 

 

 

Im Januar 2014 haben wir uns getroffen und alles Weitere besprochen. Mir war nicht mehr bewusst, das es schon so lange her ist, das wir uns damit beschäftigen! Doch ” Gut Ding will Weil!”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

39 Kolleginnen und ein Kollege setzten sich einen Tag lang mit dem Schwerpunkt: “Beobachten und Dokumentieren” im pädagogischen Alltag auseinander. Vorgestellt und diskutiert wurden unterschiedliche Beobachtungsverfahren um den “richtigen” für die eigenen Einrichtung und der dort zu betreuenden Kinder zu finden. Anstregend – aber wieder ein weiterer Schritt um den Fokus in Sachen Bildung auf die Kinder zu richten. Ein großes Danke an die Teilnehmer!

Spielerisch Sprach- und Sprechanlässe schaffen

Workshop in der Kinder und Jugendbibliothek im Dalberhaus (N3,4)

Zu Beginn des Workshop stellte Patricia Hahne Wolter, die Bilderbücher ” Meine Wörter reisen” und “Meine Wörter reisen von drinnen nach draussen”, vor. Weiterführend wurden Praxisideen und Methoden vorgestellt, wie spielerisch Sprach- und Sprechanlässe in alltäglichen Situationen mit den Kindern durchgeführt werden können. 16 Teilnehmenrinnen die in Kindergärten, Horten und Schulen mit Kindern arbeiten, erpobten die vorgestellten Methoden und waren sich anschlließend einig, diese in ihre Arbeit einfliessen lassen zu wollen. Zum Schluss fasste eine Teilnehmerin der Workshop wie folgt zusammen. “Die zwei Stunden sind wie im Flug vergangen, doch ich werde jetzt im “Reisebegleiter” und dem “Erzählwürfel” nochmal alles in Ruhe nachlesen! Vielen Dank für die  gelungene Veranstaltung!”

Die letzen Vorbereitungen für Modul 5 sind abgeschlossen

 

Am  7/8.5.2015 werde ich in Bielefeld das letzte Modul mit einem Workshop beenden. Dabei wird das “Didaktik Komplet Paket” meine Grundlage bilden. Der “Reisebegleiter” und der “Erzählwürfel” werden mir ein treuer Wegbegleiter zur Multiplikatorin in alttagsintegrierter Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich ( Grundlagen für NRW und Kita.NRW) sein. Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Kitas und die gemeinsame Arbeit.

Zur Umsetzung der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung in NRW werden ab 2015 vertiefende Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege angeboten. Die Fortbildungen können mehrtätig und möglichst so gestaltet sein, dass sie sich an das gesamte Team der Einrichtung und nicht nur an einzelne Sprachförderkräfte richten.

Das Land und die Spitzenverbände der freien und öffentlichen Träger von Kindertageseinrichtungen wollen sich auf eine gemeinsame Fortbildungsvereinbarung verständigen. Die Landesregierung beabsichtigt, die Fortbildungsangebote zur Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung zu bezuschussen, die von hierfür zertifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt werden.

Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Rund 200 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden derzeit vom niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung – nifbe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer auf der Basis der fachlichen Grundlagen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen“ geschult. Sie sind somit auch in den Beobachtungsverfahren SISMIK, SELDAK, LISEB und BaSiK qualifiziert. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren stehen den Trägern und Kindertageseinrichtungen ab 2015 für Fortbildungen zur Verfügung. Sie sind darin ausgebildet, Teamqualifizierungen durchzuführen. Darüber hinaus können sie auch Weiterbildungsbedarfen für einzelne Fachkräfte oder Bedarfen in einzelnen Themen entsprechen. (https://www.kita.nrw.de/)                                                                                             

 

Alltagsintegriete Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich für das Land Nordrhein-Westfalen

Martina Ducqué ist freie Fortbildungsreferentin in der Erwachsenenbildung und hat die vom Land NRW vorgeschriebene Multiplikatoren Weiterbildung absolviert. Sie ist somit berechtigt Kita-Teams sowie Inhouse Seminare nach dem Curriculum der Landes NRW fort zu bilden.

Gute sprachliche Fähigkeiten sind die wichtigsten Schlüsselkompetenzen für den Bildungserfolg und bilden den Grundstein Sprechfreude zu initiieren.

Die Förderung und bestmögliche Unterstützung und das kontinuierliche Beobachten und Dokumentieren der sprachen Entwicklung eines Kindes sind mit Eintritt in die Kita eine zentrale Bildungsaufgabe im pädagogischen Alltag.

Für eine gelungene Sprachbildung ist es wichtig, die frühkindliche Bildung zu stärken. Pädagogische Fachkräfte sind somit gefordert Möglichkeiten zu schaffen, Sprache zu praktizieren sowie, alltagsbasiert, authentisch , handlungsbegleitende Anlässe zu schaffen. Dies gelingt am besten immer dort wo immer dann wenn Kinder mit Kindern bzw. Kinder mit Erwachsen in einen Dialog treten.

Die Kinder geben uns durch ihr eigenes Handeln Aufschluss, die Kunst besteht nur darin zu wissen, was kann ich wann und wie beobachten und wie dokumentiere ich es.

Kinder haben ihre eigenen Wege sich die Sprache anzueignen. Die Wissenschaft spricht dabei von den Spracherwerbsstrategien.

Inwieweit sie sich dabei von anderen Kindern unterscheiden und ob dies altersgerecht ist, lässt sich durch die Beobachtung beurteilen.

Hilfestellungen geben dabei sogenannte Beobachtungsverfahren. Besonders hervorgetan haben sich BaSik , Sismik und für die Kinder deren Muttersprache nicht Deutsch ist seldak . Für die eigene Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte und die Aufstellung der Einrichtung steht und anderen Liseb 1+2 zur Verfügung.

Das Leitprinzip der sprachlichen Bildung und Förderung stellt eine Umwelt des Kindes in

den Mittelpunkt, die die Neugier des Kindes anregt und herausfordert und dabei auch Raum

und Schutz bietet, die Vielfalt der Sprache explorativ zu erleben. Kinder sind bestrebt, die

Welt zu erforschen und die Rolle der Pädagoginnen und Pädagogen besteht im Initiieren, Be

gleiten, Beobachten und Unterstützen der kindlichen Bildungsprozesse.

Sprachbildung und Sprachstandsfeststellung

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist die Weiterentwicklung der Sprachförderung und Sprachstandserfassung in NRW. So hat der Gesetzgeber das zum 01.08.2014 in Kraft tretende KiBiz-Änderungsgesetz beschlossen. Das geänderte Kinderbildungsgesetz sieht vor, die Sprachstandsfeststellung sowie das Verfahren Delfin 4 für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, durch eine alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung abzulösen.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Künftig wird eine Sprachbildung angestrebt, die integriert im pädagogischen Alltag stattfindet und alle Kinder der Einrichtungen von Beginn an erreicht. Eine alltagsintegrierte Sprachbildung orientiert sich an der Lebenserfahrung, den Interessen und Ressourcen der Kinder und greift handlungsrelevante Sprachanlässe des pädagogischen Alltags auf. Sie wird sowohl von den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen als auch von den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder gestaltet und umgesetzt.

Entwicklungs- und prozessbegleitende Beobachtungen

Eine alltagsintegrierte Sprachbildung berücksichtigt die individuelle Sprachentwicklung von Beginn an. Daher sollen die kindlichen Sprachkompetenzen künftig entwicklungs- und prozessbegleitend beobachtet werden. Punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-Verfahren sind nur unzureichend geeignet, da sie den Verlauf der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise berücksichtigen.

Zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung stehen unterschiedliche Beobachtungsverfahren zur Auswahl, von denen eines verbindlich eingesetzt werden soll. Aus den Beobachtungsergebnissen leitet sich die Förderstrategie für das einzelne Kind ab. Kinder, die eine verstärkte Unterstützung benötigen, werden häufiger gezielt in sprachanregende Situationen eingebunden.

Das Land beabsichtigt, auch weiterhin jährlich 25 Millionen Euro für die zusätzliche Sprachförderung zur Verfügung zu stellen. Finanziert werden sollen pädagogische Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, in denen ein hoher Anteil an Kindern mit verstärktem Unterstützungsbedarf die Einrichtungen besuchen.

Das PDF zum Beobachtungsverfahren “Alltagsintegrierte Sprachbildung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen” (PDF, 658 KB) steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

Zur Information einige Auszüge:

 

Die Grundlagen der Alltagsintegrierten Sprachbildung werden nach drei Bereichen aufgegliedert,

 

  • Alltagsintegrierte Sprachbildung

 

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung prägt den pädagogischen Alltag und erreicht alle Kinder der Einrichtung von Beginn an. Somit ist eine Alltagsintegrierte Sprachbildung auch immer eine inklusive Sprachbildung. Sie ist kein Konzept mit vorgegebenen Materialien und Zeiten. Vielmehr soll sie sich an den individuellen Interessen und

Ressourcen der Kinder von 0–6 Jahren orientieren und sich in den alltäglichen Ablauf integrieren. Dabei sind die

Eltern im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartner-schaft in die sprachliche Bildung einzubeziehen.

Sprachbildung umfasst alle Sprachbereiche:

Artikulation und Lautwahrnehmung (Phonetik und Phonologie), Wortschatz und Wortbedeutung (Lexikon und Semantik), Sprachmelodie (Prosodie), grammatikalische Regelbildung und Satzbau (Morphologie und Syntax) und sprachliches Handeln (Pragmatik). Sprachbildung versteht Sprache als Querschnittsaufgabe der pädagogischen Arbeit.

Eine Sprachbildung, die im pädagogischen Alltag statt-findet, orientiert sich an individuellen Sprachentwick-lungsverläufen.

Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen den Bildungsprozess eines jeden Kindes bereits in

umfassender Weise. Sie greifen vielfältige Situationen im Alltag auf und stellen eine sprachanregende Umgebung

bereit. Bei der Auswahl von Themen und Angeboten orientieren sie sich an den Lebenswelten und den indivduellen Interessen der Kinder. Dabei ist von wesentlicher Bedeutung, dass sie sich ihrer Rolle als wichtiges Sprachorbild bewusst sind und jedes Kind ausgehend von seinen individuellen Sprachkompetenzen in seiner weiteren

sprachlichen Entwicklung unterstützen. Dementsprechend sind sie sensibel für Sprachanlässe, die sich in

unterschiedlichsten Situationen ergeben (beispielsweise bei musikalischen oder naturwissenschaftlichen Ange

-boten). Sprache ist nicht losgelöst vom pädagogischen Alltag zu betrachten, weshalb alle Bildungsbereiche im

Rahmen der Alltagsintegrierten Sprachbildung zum Tragen kommen.

Kinder, die mit einer anderen Erstsprache oder in spracharmen Verhältnissen aufwachsen, können einen zusätzlichen Sprachförderbedarf aufweisen. Für sie ist eine intensivere Unterstützung ihrer sprachlichen Entwicklung nötig. Künftig wird diese intensive Unterstützung nicht in einem additiven Setting, sondern im Rahmen Alltagsintegrierter Sprachbildung erfolgen….

 

  • geeignete Verfahren zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung,

…Für die Erfassung kindlicher Sprachkompetenzen sind punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-

Verfahren nur unzureichend geeignet, da sie den Prozess der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise

berücksichtigen.Pädagogisch sinnvoll sind entwicklungs- und prozess-begleitende Beobachtungsverfahren, da sie eine Beurteilung der kindlichen Sprachkompetenzen im Alltag der Kindertageseinrichtungen ermöglichen…

 

  • nachhaltige Qualifizierungsmaßnahmen

Im Vordergrund steht die Umsetzung Alltagsintegrierter Sprachbildung, an der das gesamte Team und nicht nur

einzelne Sprachförderkräfte beteiligt sind.

 

 

Zur Professionalisierung der Fachkräfte im Sinne der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sicherung der

Nachhaltigkeit werden folgende Qualitätskriterien für Qualifizierungsmaßnahmen formuliert, die sich in zwei

Kategorien aufteilen lassen. Einerseits betrifft dies Aspekte, die die Ausgestaltung der Weiterbildungsmaß-

nahme thematisieren. Hierzu gehören die Praxisorientierung, die Intensität, der Methodeneinsatz, das Coaching

die kollegiale Beratung, die Supervision, die Nachhaltigkeit und die Selbstreflexion. Sie sind wichtige Bausteine

zur Verbesserung der Prozessqualität. Andererseits müssen inhaltliche Aspekte der Pädagogik und Linguistik

berücksichtigt werden, um den pädagogischen Fachkräften die nötigen theoretischen Kenntnisse zu vermitteln und ein breites Handlungsrepertoire zu bieten. …

 

 

Inhaltliche Aspekte

 

Theoretisches Grundwissen über Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit

  • Theoretische Kenntnisse über den Sprachentwicklungsverlauf ein- sowie mehrsprachig aufwachsender Kinder
  • Sprachdidaktisches Hintergrundwissen
  • differenziertes Wissen über die Sprachbereiche, Passung solchen Wissens zu den Ergebnissen der Beobachtung und Dokumentation als Basis für pädagogische Handlungsplanung

Module mit Bezug zu Sprachbeobachtung

 

  • Wissen über Wahrnehmung und Beobachtung als Grundlage
  • Qualifizierung für den Einsatz des jeweiligen Beobachtungsverfahrens der Einrichtung
  • Grundhaltung der Beobachtenden bei der Sprachbeobachtung
  • Umgang mit den gewonnenen Erkenntnissen

 

Module mit Bezug zu Sprachbildung

 

  • Sensibilisierung für die Sprachanlässe im Alltag
  • Situationswahrnehmung und daran anschließende Handlungsplanung, die sich direkt an dem Interesse und den Kompetenzen der Kinder orientiert
  • sprachförderliche Verhaltensweisen und die Gestaltung sprachanregender Interaktionen
  • Theoretische Kenntnisse und alltägliche Anwendung von gezielten Sprachlehrstrategien

 

Motivation,Haltung & Selbstreflexion

 

  • Vertiefung einer ressourcenorientierten Haltung gegenüber dem Kind
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion

 

Name, Vorname Kontakt (Telefon, E-Mail, Homepage) Profil Voraussichtlich zertifiziert ab (Monat, Jahr) Bevorzugte Region (Bitte auswählen: Frei buchbar (Ja/Nein)
Ducqué, Martina Tel: 0173 30 38 6 38
E-Mail: info@sprache-kultur-kompetenz.dewww.sprache-kultur-kompetenz.de
Lese- und Literaturpädagogin, Erzieherin, seit 2004 Fachfrau für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Fortbildungsreferentin, Fachautorin, Mehsprachigkeit 01.04.15NRW-weit NRW-weit ja nein

 

 

 

frühstart legt bereits im Kindergarten den Grundstein für schulischen Erfolg und Integration.

Das Projekt frühstart- Deutsch und interkulturelle Bildung im Kindergarten, das auch vom Hessischen Sozialministerium unterstützt wird, leistet in mittlerweile zwölf hessischen Städten einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Integration.

Durch die systematische Verknüpfung der Sprachförderung mit den Bausteinen interkulturelle Bildung, intensiver Elternarbeit und Vernetzung der Akteure vor Ort werden Kinder erfolgreich und nachhaltig gefördert.

So gelingen ihre Integration und ihr Schulerfolg.

http://www.fruehstart-hessen.de/frames2.php

 

Und wieder hat ein Seminar für die Kitas im Rahmen von Frühstart stattgefunden. 2 Tage wurden dem Thema sprachliche Entwicklung und Mehrsprachigkeit gewidmet, Wissen vermittelt, Materialien und Bücher vorgestellt, damit die Alltagsintegrierte Sprachförderung ihre Umsetzung finden kann. Ein engagiertes Team, welches mit viel Interesse und Offenheit sich diesen Themen zugewendet hat.

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber allen Kindern sprachfördernd verhalten. Ihnen ist bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen (sprach)fördernd sind und andere nicht, sie setzen gezielt spezifische Grundprinzipien sprachfördernden Verhaltens ein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Das Thema Mehrsprachigkeit findet in Fachkreisen erneut Beachtung!

Ich freue mich sehr mit Praxisideen in der Ausgabe „Kleinstkinder in Kitas und Tagespflege“, Ausgabe 1/15, einen Beitrag dazu leisten zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrsprachige Kinder begleiten

Die eigene Identität ist stark mit der Sprache verwoben, die ein Mensch spricht. Deshalb gilt es, Kinder mit Migrationshintergrund in ihrer Mehrsprachigkeit besonders zu stärken und ihre Sprachen in den Gruppenalltag zu integrieren.

Fachthema

  • Zwei Sprachen im Kopf – Mehrsprachigkeit bei Kindern unter drei
    Tobias Ruberg
  • In(ter)Aktion – Wie binden Sie Eltern und ihre Sprachen in die Kita ein?
    Miriam Weilbrenner

Praxisideen

  • Viele Sprachen, eine Kita – Mehrsprachigkeit im Gruppenalltag verankern
    Martina Ducqué

 

http://www.kleinstkinder.de/zeitschrift/ausgabe/aktuelle_ausgabe_html

20 Kinder im Alter von 10 -13 Jahren trafen erwartungsvoll auf der Burg zu Wertheim ein.

Heute sollte es soweit sein, die jährlich stattfindende Burggruselnacht im Rahmen des FidS Programmes wird gleich beginnen.

 

Als erstes wurden die Quartiere im alten Archiv in Beschlag genommen und die Lager für die Nacht gerichtet. Nach und nach zog es die Kinder in den Burggraben wo ein Lagerfeuer deutlich den Treffpunkt markierte. Horst Lotz nahm alle Kinder in Empfang und als ob sie ahnten, was gleich passieren würde, setzten sie sich in „Grüppchen“ ganz nah zu einander. Und dann startet die Burgruselnacht mit folgenden Worten:

Billy Harper hat einen Totenkopf auf dem linken Handrücken tätowiert – einen grinsenden Schädel, eingeätzt in seine lederne Haut. Es war die Hand, die er zu Töten brauchte, so sagte er zumindest….(aus „Schauergeschichten vom schwarzen Schiff“, Pitch, von Chris Priestley)

 

Es wurde ganz still und alle Kinder lauschten der 30 minütigen Lesung von Lese- und Literaturpädagogin Martina Ducquè, die es verstand eindrucksvoll, spannend und gruselig den Text zu intonieren.

 

 

Anschließend zogen die Kinder mit Fackeln auf ihren Erkundungsgang durch den Wald – ob ihnen Pitch, der Schiffskater wohl begegnen würde? Nach 1stündiger Wanderung, sicher geführt durch E. Reuer, kamen die Kinder erleichtert wieder in den Mauern der Burg an. Dort stand zur Stärkung warmen Punsch und der Grill bereit, auf dem sofort die mitgebrachten Speisen zu bereit wurden.

Während die Kinder wieder zu Kräften kamen baute Bousch Bararossa seine Materialien für die mit Geräuschen eindrucksvollen Erzählungen und die musikalischen Darbietungen auf. Und wieder war das Grauen da. Diesmal durch die Lieder, Geräusche und das Schauspiel. Doch ein gemeinsames Lied zum Abschluss sorgte dafür, dass alle Kinder mit einem Lachen ihre Nachtquartiere bezogen.

Nach einer kurzen Nacht wurden die Kinder alle wohlbehalten von ihren Eltern abgeholt.

Ob Sie Pitch wohl nochmal begegnen?

 

 

 

 

 

In der “Wertheimer Zeitung” erschien am 27.10.2014 folgender Artikel:

 

 

Sprachförderung mit allen Sinnen: Aus der Praxis für die Praxis

Die Erzieherin und Referentin Martina Ducqué hat ein ganzheitliches Sprachförderpaket entwickelt, entstanden bei alltäglichen Situationen in pädagogischen Einrichtungen. Initiiert durch Kinder aus unterschiedlichen sozialen Kontexten bilden die daraus entwickelten Materialien ein didaktisches Ganzes, das von Martina Ducqué vorgestellt und mit den Teilnehmern ausprobiert wird. Die gemeinsam entwickelten Anregungen sind nachhaltig auf die Sprachförderung in der eigenen Einrichtung anwendbar.

Veranstalter
Netzwerk Mehrsprachigkeit

Referent
Frau Martina Ducqué (Lese- und Literaturpädagogin, Erzieherin, Referentin u. Fachfrau für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz)

Moderator
Frau Patricia Hahne-Wolter

Zeit / Raum
28.03.2014, 16:00 – 16:45 Uhr / ICS, Raum C3.1

http://www.messe-stuttgart.de/didacta/besucher/rahmenprogramm/programmsuche/