Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort Sprachentwicklung

Zertifikatskurs

Oktober 2014 bis März 2015

 

Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Ulm

 

 

Sprachpädagogik und Kommunikation bei Kindern von 0-6 Jahren

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Wesentliche Ziele sind,

die Sensibilisierung für die Gestaltung spracherwerbswirksamer Kommunikation und die Erweiterung und Stärkung der Kompetenzen. Dabei wird auf das aktive Erarbeiten sprachfördernder Verhaltensweisen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten besonderer Wert gelegt. Der Erwachsene als Sprachvorbild für das Kind und den Einfluss auf seine Entwicklung. Der  Einsatz vom sprachförderlichem Verhalten und die Vermittlung geeigneter Kommunikationstechniken.

Die Schwerpunkte zeigen sich in den Themen der einzelnen Veranstaltungen

Termine:

2011/2012

12.07.12 Das aktive Zuhören

28.06.12 Die Ich-Botschaft

24.05.12 Die Handlungsorientierung

22.05.12 Die verbesserte Rückmeldung

03.5.12 Die verbesserte Rückmeldung

22.03.12 Die sprachförderliche Grundhaltung

08.311.12 Die sprachförderliche Grundhaltung

27.10.11 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

20.10.11 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

 

Termine:

2010/2011

27.10.11Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

20.10.11 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

27.09.11 Auftaktveranstaltung

21.07.11 Die Ich-Botschaft

07.07.11 Das aktive Zuhören

30.06.11 Die Handlungsorientierung

26.05.11 Die Handlungsorientierung

12.05.11 Die verbesserte Rückmeldung

21.04.11 Die verbesserte Rückmeldung

07.04.11 Die sprachförderliche Grundhaltung

13.01.11 Die sprachförderliche Grundhaltung

08.11.10 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

04.11.10 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

2009/2010

05.10.09 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

14.01.10 Die sprachförderliche Grundhaltung

28.01.10 Die verbesserte Rückmeldung

25.02.10 Die Handlungsorientierung

08.04.10 Das aktive Zuhören

20.05.10 Die Ich-Botschaft

Sprache und Wahrnehmung (Sinn-liche Sprache)

Bevor der Mensch lernt, muss er spüren können.
Wahrnehmung ist die Bewusstwerdung dessen, was uns die Sinne eingeben.
Dies geschieht immer subjektiv, beeinflusst von persönlichen Emotionen, Erfahrungen und Wissen. Wahrnehmung ist die Basis von Lernen und Erkenntnis, für Kontakt und Interaktion und hilft uns, die UM-Welt vom ICH abzugrenzen.
Wie sehr Wahrnehmung die Sprachentwicklung beeinflusst und sich gegebenenfalls auf Störungen auswirkt, werden wir in diesem Seminar erarbeiten.

Peter Riffenach von der Wertheimer Zeitung schrieb am 08.11.2008

Sprachförderung für Eltern und Kinder
Projekt: 15 Familien sind beim Programm dabei
Frühkindliche Sprachförderung in Kindergärten ist nach Meinung vieler eine wichtige Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung eines Kindes. Daher wurde in den letzten Jahren in Wertheim zusammen mit den Kindergärten ein Konzept ausgearbeitet, wie der Sprachförderbedarf eines Kindes ermittelt und individuelle Förderung angeboten werden könnte. Die Verwaltung informierte am Donnerstag den Fikuss über das Projekt.
Zielgruppe des Wertheimer Modells “Komm in Aktion” seien alle Kinder, die zu Beginn des Kindergartenjahres dreieinhalb Jahre alt sind, informierte Fachbereichsleiterin Angela Steffan. Diese Kinder wurden von Fachkräften einem Test unterzogen. Von 76 geprüften Kindern wurden 43 als sprachauffällig eingestuft. Eine Zahl, die die Ausschussmitglieder aufschreckte.

Acht Kurse

Das Sprachförderkonzept sehe vor, dass die Eltern stark in das Förderprogramm einbezogen würden. Sie müssten pro Jahr acht Schulungskurse besuchen. Von den 43 Eltern hätten sich 15 zur Teilnahme bereit erklärt. Martina Ducque, Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung, sagte, dass die niedrige Zahl überwiegend darin begründet liege, dass die Anfangshürde für viele Eltern relativ hoch gewesen sei. Sie sei allerdings überzeugt, dass die Zahl der Teilnehmer steigen werde, sobald der Nutzen von allen Eltern erkannt sei.

Den Eltern würden in den Kursen Grundkenntnisse im Zusammenhang mit dem Spracherwerb vermittelt. Außerdem würden unter anderem Sprachförderliche und sprachhemmende Verhaltensweisen vorgestellt. Die Kinder würden in 14-tägigem Rhythmus jeweils zwei Stunden gefördert, sagte Angela Steffan.

Hohe Zahl erschreckt Die Ausschussmitglieder erkannten einmütig an, dass die Beherrschung der Sprache eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schulkarriere ist. Erschreckend fanden es alle Redner, dass 68 Prozent aller Dreieinhalbjährigen sprachauffällig geworden seien. “Welche Spracharmut muss da in den Familien vorhanden sein”, fragte Renate Gassert von der SPD. Sie forderte, dass das Land bei solch wichtigen Projekten einen Teil der Kosten, die Uwe Schlör-Kempf mit jährlich rund 12 000 Euro bezifferte, übernehmen sollte. Man werde diesbezüglich am Ball bleiben, versprach Oberbürgermeister Stefan Mikulicz.

5000 Euro: Service-Clubs überreichten Spende zur Unterstützung der frühkindlichen Sprachförderung
Wichtige Hilfe zur Integration

Reinhardshof. “Sprachförderung ist die wichtigste Integrationsarbeit, die wir frühkindlich leisten können.” Um so mehr freute sich Oberbürgermeister Stefan Mikulicz, dass diese Bemühungen nun von den Service-Clubs in Wertheim, Rotary und Rotaract sowie Lions, mit einer beträchtlichen Summe finanziell unterstützt werden. Gabriela König, Präsidentin des Lions Clubs, und Dekan Hayo Büsing, Präsident der Rotarier, überreichten am Dienstag einen symbolischen Scheck in Höhe von 5000 Euro an den OB und Martina Ducqué die Fachkraft für frühkindliche Spracherziehung und interkulturelle Kompetenz.

30.04.2009

Lernen ohne zu pauken

Spielen und Sprechen: Die Kinder führen sich gegenseitig Zaubertricks vor, bekommen so Selbstvertrauen – und lernen nebenbei, mit Sprache umzugehen.

Sprachkompetenz
Wertheimer Betreuungseinrichtungen wollen Kindern ganz beiläufig besseres Deutsch beibringen
Zu Beginn des Kindergartenjahres ist an Wertheims Kindereinrichtungen das Projekt “Komm in Aktion” zur Sprachförderung gestartet worden. “Es kommt nicht nur der Kopf – es kommt das ganze Kind”, so umschreibt Martina Ducqué, dass diese Förderung ganzheitlich erfolgen muss.

“Die Hürden für die Teilnahme an der Sprachfördermaßnahme sind bewusst relativ hoch”, sagt sie. Von den Eltern werde einiges an Mitarbeit erwartet: Diese müssen laut der Fachkraft von September bis Juli an neun Kursen teilnehmen, bei denen sie für die Sprachförderung empfänglich gemacht werden sollen. “In den Kursen wird auf das aktive Erarbeiten sprachfördernder Verhaltensweisen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten besonderen Wert gelegt”, erklärt Ducqué.

Viele Kinder sehen viel zu lange fern. Dann nützen auch Förderangebote nichts. Martina Ducqué, Erzieherin Bei den Elternveranstaltungen gehe es etwa um Spracherwerb, förderliche Grundhaltungen, Rückmeldung und Handlungsorientierung sowie um das aktive Zuhören und “Ich-Botschaften”. Die Expertin arbeitet das jeweilige Thema laiengerecht auf und vermittelt den Inhalt anhand praktischer Beispiele. So bringt sie etwa Videoaufnahmen der Kinder mit und zeigt, wie durch die falsche Fragetechnik keine Kommunikation zustande kommen kann.

“Viele Kinder sehen viel zu lange fern”, sagt die Erzieherin. Die Forschung habe bewiesen, dass die Gehirnzellen der Kinder damit zunächst belegt seien: “Dann nützen auch Förderangebote nichts”, erklärt sie.

Neben den Eltern, die sich einvernehmlich positiv zu den Kursen äußern, stehen die Kinder im Mittelpunkt: Im zweiwöchigen Rhythmus besucht Ducqué sie in ihrer jeweiligen Einrichtung und verbringt einige Stunden mit ihnen. Wert legt sie auf ganzheitliche Förderung: “Wir haben es nicht nur mit dem Hörer oder dem Sprecher zu tun, sondern immer mit dem ganzen Kind, mit all seinen Sinnen, seinem Bewegungsdrang, seiner Neugier, seiner Liebe zu Rhythmus und Musik.” Durch Hantieren mit Gegenständen, Ausprobieren und Bewegung sammeln Kinder Erfahrungen, die über die Verbindung mit Sprache zu Begriffen für sie werden.

So werden Kinder etwa zu “Zauberlehrlingen”, die mit Murmeln in Dosen andere Kinder verblüffen und Selbstvertrauen tanken. Oder man sitzt beim Essen und nebenbei lernen die Kleinen Begriffe. “Planvolle Sprachförderung kann beim Singen, Turnen, Basteln, Spielen, Experimentieren ebenso stattfinden wie beim Betrachten von Bilderbüchern oder beim Einzelgespräch mit dem Kind”, sagt die Erzieherin.

Satz des Konfuzius als Leitlinie Dabei muss laut der Fachkraft immer ein konfuzianischer Grundsatz berücksichtigt werden:

“Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.

17.10.2009

Erfolge mit früher Sprachförderung

Auftaktveranstaltung von "Komm in Aktion" am 24.09.09 in Wertheim

Auftaktveranstaltung von "Komm in Aktion", am 24.09.09, in Wertheim


“Frühkindliche Sprachförderung in Kindergärten ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung eines Kindes”, stellte Oberbürgermeister Stefan Mikulicz am Donnerstag bei der Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Verwaltung, Kultur, Soziales und Sport (Fikuss) des Wertheimer Gemeinderates fest
Uwe Schlör-Kempf, Kinder- und Jugendbeauftragter der Stadtverwaltung, und Martina Ducqué, Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, informierten das Gremium über den erfolgreichen Verlauf des Programms “Komm in Aktion” in der einjährigen Probephase.

Sprachförderung ist ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit in den Wertheimer Kindergärten, allerdings ist in den letzten Jahren ein erhöhter Bedarf festgestellt worden. Um dem gerecht zu werden wurde “Komm in Aktion” ins Leben gerufen, mit dem im ersten Schritt vor allem die Einrichtungen mit einer vergleichsweise großen Zahl förderbedürftiger Kinder unterstützt werden sollten. Elf Kinder und ihre Familien nahmen im Kindergartenjahr 2008/09 an dem Förderprogramm teil und nach dem Ende der Projektphase ließ sich bei allen eine Verbesserung der sprachlichen Entwicklung feststellen.

Auch im neuen Kindergartenjahr wurden alle Kinder im Alter von dreieinhalb Jahren getestet, wobei von 76 geprüften Kindern in der Kernstadt sowie den Stadtteilen Bestenheid, Wartberg und Reinhardshof 57 Prozent als sprachauffällig eingestuft wurden. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die vor allem auch die teilnehmenden Eltern des ersten Kurses gemacht hätten, seien bereits 24 Familien aus fünf Einrichtungen bereit, an dem Programm teilzunehmen, berichtete Schlör-Kempf. “Das ist eine Verdoppelung der Teilnahmezahlen gegenüber dem Probejahr”, freute er sich. Der dafür notwendige Personalbedarf werde durch eine Spende der Wertheimer Serviceclubs Rotary und Lions in Höhe von 5000 Euro gedeckt.

Erstmals sei in diesem Kindergartenjahr auch ein Sprachtest bei den Kindern in den Einrichtungen der Ortschaften durchgeführt worden, und nach der Auswertung sei klar geworden, dass auch dort 60 Prozent eine zusätzliche Sprachförderung benötigten. Die Ausweitung des Programms auch auf die Ortschaften würden die Erhöhung des Beschäftigungsumfangs der Fachkraft, die derzeit zu 30 Prozent bei der Stadt beschäftigt ist, auf mindestens 50 Prozent erforderlich machen, so Schlör-Kempf, der ankündigte, dass die erforderlichen zusätzlichen Mittel bei den Beratungen zum Haushalt 2010 eingebracht würden.

Alle Fraktionen äußerst sich positiv über den Verlauf des Projekts, das sie als “Bereicherung und Erfolg” werteten, wie es Dr. Andrea Braun (CDU) auf einen Nenner brachte. Dr. Günther Heger (SPD) beklagte lediglich, dass in das Projekt nur Kinder einbezogen würden, deren Eltern bereit seien, daran teilzunehmen. “Wir müssten uns vielmehr verstärkt um diejenigen kümmern die vom Elternhaus keine ausreichende Unterstützung erhalten”, forderte er.

Sprachförderung in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
im Institut für pädagogische Weiterbildung Kinder&Jugendarbeit e.V
Werner-von-Siemens-Str.53

97076 Würzburg

Diese Weiterbildung mit Zertifikat richtet sich an alle, die mit sprachauffälligen Kindern arbeiten oder durch die spielerische Förderung von Sprache Kinder in Ihrer Bildung und Gesamtentwicklung fördern wollen. Neben den Grundlagen der ganzheitlichen Sprachförderung werden unterschiedliche Angebote und Anregungen für die Praxis vermittelt und gemeinsam erprobt.

Die Bausteine können einzeln gebucht werden, wobei wir empfehlen, diese Reihe innerhalb von längstens zwei Jahren abzuschließen. Für die Teilnahme an allen Bausteinen erhalten Sie eine gesonderte Bestätigung in Form eines Zertifikates.

Sprachförderung 1: Sprachentwicklung
Referent: Carsten Weller

Sprachförderung 2: Mundmotorik „Um den Mund geht’s rund“
Referentin: Martina Ducqué

Sprachförderung 3: Sprache und Wahrnehmung (Sinn-liche Sprache)
Referentin: Martina Ducqué

Sprachförderung 4: Die Sprechwirkstatt
Sprech- und Stimmbildung im Kindergarten und in der Schule
Die Sprechwirkstatt ist ein didaktisches Konzept zu Elementarprozessen wie Stimmbildung und Sprachentwicklung. Diese Prozesse fördern das gestaltende Sprechen wie Erzählen, Körpersprache, Stimmklang… Gestaltendes Sprechen ist ein wichtiger Bestandteil menschlicher Kommunikation.
Durch zahlreiche Übungen und Sprechspiele werden neue Möglichkeiten eröffnet, um mit Kindern im Vorschulalter und mit SchülerInnen gemeinsam etwas für die Stimme und den persönlichen Sprechausdruck zu tun.
Inhalte:

* Theoretische Grundlagen zur Stimmbildung und Sprachentwicklung
* Mit dem ganzen Körper sprechen: die Körpersprache
* Der Ton macht die Musik: Stimmklang als Ausdrucksform
* Aussprache und Artikulation

Referent: Carsten Weller

Sprachförderung 5: Sprachstanderhebungen

Bildung fängt mit Sprache an, und deswegen müssen wir dafür sorgen, dass Kinder Deutsch sprechen können – und zwar nicht erst in der Schule, sondern noch bevor sie ihre „Bildungskarriere“ beginnen. Gerade im Bereich der Linguistik und der Entwicklungspsychologie wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Zahl der Kinder mit Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten sowie anderen Lern- und Leistungsstörungen in den letzten Jahren signifikant gestiegen ist. Nach neuesten Untersuchungen ist jedes fünfte deutschsprachige Kind sprachauffällig, bei den Kindern mit ausländischer Muttersprache sogar jedes zweite Kind. Aufgrund der Migrationssituation in Deutschland, aber auch in Verbindung mit biographischen, sozialen und kulturellen Faktoren in den Familien lassen sich erhebliche Unterschiede der Sprachkompetenzen dieser Kinder beim Eintritt in die Schule beobachten.

Diese unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen werden im System Schule kaum aufgehoben, sondern wie Pisa aufzeigt, tendenziell eher verstärkt. Daher ist eine möglichst frühe, gezielte Förderung des Spracherwerbs in Kindertagesstätten und in Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. In immer mehr Städten und Gemeinden werden Vorschulkinder auf ihre Sprachfähigkeit getestet. Aufgrund der Erhebungen soll festgestellt werden, welche Kinder zusätzliche Förderung brauchen.

Sprachstanderhebungen sind Diagnoseverfahren zur Feststellung des Sprachstandes von Kindern im Vorschulalter (Entwicklung und Güte der Lautsprache, des Wortschatzes, der Grammatik, des Sprachverständnisses, der Merkfähigkeit). In diesem Seminar werden wir uns mit unterschiedlichen Sprachstandserhebungen auseinandersetzen und anschließend gemeinsam gezielte Fördermöglichkeiten erarbeiten.

Sprachförderung 6: Literacy – Leih mir Dein Ohr

„Nicht das Werkzeug hat den Menschen zum Menschen gemacht, sondern das Wort.
Nicht der aufrechte Gang und der Stock, um damit nach Nahrung zu graben oder zu
kämpfen, machen den Menschen zum Menschen, sondern die Sprache.“
(Literaturpreisträgerin Nadine Gordimer)

Literacy – ein englisches Wort, für das es keine deutsche Entsprechung gibt – ist ein Sammelbegriff für kindliche Erfahrungen rund um die Buch-, Erzähl- und Schriftkultur. Schon seit der Steinzeit sind Bilder und Geschichten ein „menschentypisches“ Handwerkszeug, um die Sprache zu erlernen. Erwiesenermaßen haben Kinder, die reichhaltig Literacy-Erfahrung sammeln, langfristige Entwicklungsvorteile sowohl im Bereich sprachliche Kompetenz, als auch beim Lesen und Schreiben.

In diesem Seminar werden Sprachanreize und Förderchancen im pädagogischen Alltag anhand von Bildern, Bilderbüchern und Geschichten vorgestellt.
Das Seminar will Ihnen:

* Orientierungshilfe im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur geben
* Grundlagen für die Buch- und Geschichtenauswahl an die Hand geben
* Vorlese- und Erzählmethoden vermitteln
* Tipps und Tricks verraten, wie Sie Kinder zum „Lesen“ verführen können
* Ein Austauschforum für eigene Erfahrungen und Wissen im Bereich der Leseförderung bieten
Des weiteren sammeln Sie Erfahrung im Umgang mit Ihrer Stimme und Ihrem Körper, denn Mimik, Gestik, Artikulation sind Schwerpunkte der Weiterbildung.

Referentin: Karin Kotsch

http://www.ko-libri.de

Sprachförderung 7: Bewegte Sprache

 

 

„Bewegung ist Antrieb und Grundlage für körperliche, geistige und seelische Entwicklung“
Referentin: Martina Ducqué