Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort Wertheim

 

„Wir stehen vor der großen Aufgabe, viele hunderttausend Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und sie zügig zu integrieren. Integration durch Bildung ist ein wichtiger Schlüssel hierzu. Erstaufnahmeeinrichtungen sind für viele geflüchtete Familien der Ausgangspunkt für ihr Leben in Deutschland. Deshalb setzen wir hier an und vermitteln mit den Lesestart-Sets und regelmäßigen Vorleseangeboten erste Zugänge zu Sprache und Bildung“, sagte Bundesbildungsministerin Wanka bei Vorstellung des Programms im Dezember.

Die Umsetzung in Wertheim nehmen gemeinsam die Stadtbücherei Wertheim und Martina Ducqué als Multiplikatorin der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk in die Hand. Vorgesehen ist, dass ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten ein- bis zweimal im Monat etwa zweistündige Lese- und Erzählaktionen anbieten. Es soll sich um ein ergänzendes Angebot zur Kinderbetreuung in der Lea handeln und entweder in den Räumen der Michaelskirche oder im künftigen Begegnungscafé – der ehemaligen Polizeikantine – stattfinden.

 

https://www.fnweb.de/region/main-tauber/wertheim/die-integration-durch-bildung-fordern-1.2601098


http://www.wertheim.de/,Lde/startseite/aktuelles/Lesestart+fuer+Fluechtlingskinder.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook

Integranz-Netzwerk: Mit „Feuer und Zauber auf der Burg“ hatte die Gruppe ihre erste eigenständige Veranstaltung organisiert, die auf großes Interesse stieß

Vorurteile gingen in Flammen auf

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/wertheim/vorurteile-gingen-in-flammen-auf-1.2225037

 

 

 

 

 

 

Hier sind die Buchstaben, die von den Institution erstellt und mit Vorurteilen aller Art beschrfitet wurden…leider ist das “R” noch nicht angekommen….das wird erst kurz vor Veranstaltungsbeginn angeliefert. Danke für die Unterstützung und das Einlassen auf das Thema “Vorurteil”!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der absolute Gäneshautmoment, Lichter und Menschen, die einfach nicht enden wollten und das alles bei Regen, der pünktlich mit Beginn der Veranstaltung einsetzte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da wußten wir das es das Richtige ist. Der Lohn für unsere Arbeit….Danke Wertheim…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche Vorurteile wollte sich nicht so einfach dem Feuer hingeben…Woran das nur liegen mag…..Doch am Ende waren alle nur noch Rauch und Asche!

Caldera lies uns,  dem IntegranzTeam,  folgende Zeilen zu kommen:

Was ein Fest!
Die Nacht ist rum, der Mai gestartet und die Bäume schmücken alle Dörfer. Der Burggraben hatte gestern nicht nur gebrannt sondern auch gerockt! Ihr da draußen wart mal wieder genial und uns hat es umsomehr Spaß gemacht, dem Wettergott zu trotzen.
Ein riesen Lob an die Mitglieder der Integranz! Das war nicht einfach nur ein Erfolg, das war ein Statement!
Wir von Caldera unterstützen in jeder Hinsicht die Absichten der Integranz-Gemeinschaft und freuen uns das gestern verdeutlicht wurde, dass Feuer genauso gut erschaffen wie auch zerstören kann! Genau wie Phönix, steigt hier hoffentlich Tolleranz aus der Asche des gestrigen Events.
Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit und wünschen euch allen ein geiles Jahr.

In diesem Sinne, denkt immer daran…
…Wer Feuer sät, wird Asche ernten!

Alex Schuck beeindruckte mit seiner Ansprache:

Am Ende des Tages sind wir alle gleich.

Ganz anders als am Tag… da scheinen die Unterschiede viel größer zu sein UND wir nehmen mehr Unterschiede war, als vielleicht da sind….

Oft kommt es uns vor, also ob der Fokus darauf gelegt wird, Unterschiede zu finden und alles unter der Lupe zu untersuchen.

Es kann nicht sein, dass keine Unterschiede zwischen den Menschen sind. Diese Unterschiede werden gesucht, wenn sie nicht gefunden werden, werden Unterschiede werden bewußt produziert und provoziert….damit sich die Vorurteile bestätigen

Am Ende des Tages sind wir alles gleich. Wenn wir uns hier umschauen, sind die Unterschiede nur mininmal, abgesehen von der Größe der Umrisse, sehen wir hier im dunkeln ähnlich aus…

Am Ende des Tages wünschen sich die Menschen, zumindest die, die wir getroffen haben alle das gleiche:

Ein gutes Zuhause und das Gefühl geliebt und respektiert zu werden….und somit Unterscheiden wir uns auch während des Tages nicht so stark, wie manchen das fürchten und andere das gerne hätten.

Deswegen sind wir heute hier um ein Zeichen zu setzen gegen Vorurteile, und uns einfach den einzelnen Menschen anzuschauen ihm eine Chance zu geben und danach zu entscheiden….dazu möchten wir Euch alle einladen heute und auch in Zukunft!

INTEGRANZ, Feuer & Zauber – Gedanken zu den Vorurteilen, 30.04.2015

Auch wenn sie alles dafür taten,

keine Vorurteile zu haben,

waren sie wirklich nicht dagegen gefeit.

Nicht, solange ihnen das Leben noch keine Chance gegeben hatte,

die Vorurteile durch wirkliche Erfahrungen zu korrigieren.

( Boie,“Schwarze Lügen“)

Wertheim: In der Walpurgisnacht am 30. April wurden früher mit Feuer die bösen Wintergeister ausgetrieben. In Wertheim wirft man dieses Jahr symbolisch Vorurteile in die Flammen.

Passender Rahmen ist „Feuer und Zauber auf der Burg“ am Donnerstag, 30. April. Diese Familienveranstaltung ist eine Premiere in Wertheim und Auftakt der Integranz-Reihe 2015. Dazu sind Besucher jeden Alters eingeladen, der Eintritt ist frei.

Beginn ist um 19.30 Uhr mit einem Sternlauf, bei dem die Burg mit Fackeln von drei Standorten in der Altstadt aus erklommen wird. Treffpunkte sind die Stiftskirche, der Rathausinnenhof und die „Bunte Ecke“ am Eichelgassenkreuz. Fackeln gibt es für zwei Euro an folgenden Vorverkaufsstellen: Stadtbücherei, Tourismus-Info, Rathaus, Diakonie im Stiftshof und Spielwarengeschäft Knecht Ruprecht. Natürlich sind auch eigene Fackeln und Laternen erlaubt.

Wer erst später dazu stoßen will, kann direkt auf die Burg kommen. Oben angekommen wird gegen 20.15 Uhr gemeinsam das Feuer entzündet. Im Vorfeld der Veranstaltung haben Vereine und Einrichtungen hölzerne Buchstaben des Wortes „Vorurteil“ beschriftet. Diese werden dann gemeinsam dem Feuer übergeben. Die Gewölbegaukler des Kleinkunstvereins Convenartis unterhalten mit der szenischen Darstellung alltäglicher Situationen.

Danach sollen „Feuer und Zauber“ und das Miteinander beim Feiern in den Mai im Vordergrund stehen. Die Besucher können es sich einfach am Feuer gemütlich machen, für Lieder, Essen und Getränke ist gesorgt. Wer mehr Programm möchte, darf sich auf die Feuershow der Gruppe „Caldera“ freuen, auf eine Nachtwächterführung durch die Burg, den Geschichtenerzähler Bousch, eine Schwertkampf-Einlage sowie eine Kontakt-Jonglage mit Leuchtkugeln und Feuer von Kerry Balder. Durch das Programm führt Zauberer Beninni. Zum Abschluss spielen die Lone Piper.

Der Integranz-Initiative geht es dem Titel entsprechend – einem Wortspiel aus Integration und Toleranz – um das gute Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen und um Respekt vor dem Anderssein. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. Dem Auftakt mit der Familienveranstaltung „Feuer & Zauber“ auf der Burg am 30. April schließen sich in loser Folge verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen bis in den Herbst hinein an.

Weil ich das weiß und in meiner täglichen Arbeit mit den Kindern erlebe, versuche ich einen Beitrag für Integration und Toleranz zu leisten, in dem ich mich in verschiedenen Gruppierungen engagiere bspw. der Integranz Gruppe und dem Familiennetzwerk. Wie in der Pressemitteilung der Stadt Wertheim erwähnt, die Informationen  zu „Feuer & Zauber auf der Burg“, am 30. April 2015 in Wertheim
- ein Maifeuer der besonderen Art.

https://youtu.be/dse9A783Ojc

Feuer und Zauber auf der Burg

Vorurteile belasten und behindern Beziehungen.

Tu was.

Mit uns.

So geht´s:

1. Kauf´dir eine Fackel: Wo?
Stadtbücherei
Rathaus
Knecht Rupprecht
Tourist Info
oder Diakonie

2. Komm´ am 30. April um 19:30 Uhr zu einem Startpunkt:
Stiftskirche
Rathausinnenhof
oder Bunte Ecke (Barrierefrei)

3. Laufe mit uns zur Burg

4. Entzünde mit uns das Feuer und setze ein Zeichen gegen Vorurteile

5. Genieße mit uns das Spektakel im Burggraben.


Wertheim. Zu einem gemeinsamen Frühstück trafen sich am Sonntag auf Einladung des Mosaikvereins Wertheim die Mitglieder und Unterstützer des Integranz-Teams 2015. Traditionell ist dieses Frühstück der Auftakt für die Veranstaltungsreihe im Zeichen von Integration und Toleranz. Bei dem familiären Zusammensein wurden letzte organisatorische Absprachen für die Gemeinschaftsaktion getroffen, die dieses Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet. Die Schirmherrschaft hat wieder Oberbürgermeister Stefan Mikulicz übernommen.Als Vorsitzender des Mosaikvereins begrüßte Levent Akbulut die Gäste im voll besetzten Saal des Kulturhauses. Sein Verein gehört von Beginn an der Integranz-Initiative an „und wir haben davon sehr profitiert und viel Unterstützung erfahren.“ Die Grüße des Schirmherrn überbrachte OB-Stellvertreter Bernd Hartmannsgruber. Er fand es „ermutigend, dass das Integranz-Netzwerk sich so gut entwickelt.“ In der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Wertheim würde deutlich, welche Ängste, Bedenken und Vorbehalte es dem Fremden gegenüber gebe. Da sei es umso wertvoller, dass mit dem Integranz-Team eine Gemeinschaft entstanden sei, die klar auf ein gutes Miteinander und partnerschaftliche Zusammenarbeit setzt.

Koordinator Alex Schuck vom Diakonischen Werk erinnerte an die Anfänge der Integranz-Reihe im Jahr 2011 und freute sich über den stetigen Zuwachs an Mitgliedern und Unterstützern. Er stellte kurz das Integranz-Programm 2015 vor und präsentierte dazu Plakate und Flyer frisch aus der Druckerpresse. Die Integranz-Reihe bietet in diesem Jahr traditionelle und bewährte Programmpunkte wie das Internationale Kinderfest am 8. Mai, Intant Acts am 5. Oktober und Poetry Slam am 7. November. Sie setzt aber auch eine ganze Reihe neuer Akzente.

Zum Auftakt veranstaltet das Integranz-Team mit „Feuer & Zauber“ am 30. April auf der Burg ein Maifeuer der besonderen Art. Das Wertheimer StadtErlebnis am 9. Mai bereichert das Integranz-Team mit einer Kulturbühne. Auch den 1. Wertheimer Fotomarathon wird es dieses Jahr (26. September) geben. Und stand in den ersten Jahren vor allem das gute Miteinander unterschiedlicher Kulturen im Vordergrund, so geht es 2015 auch um den Respekt vor dem Anderssein: Im Juni und Juli findet unter Federführung des Diakonischen Werks die Reihe „Jede Liebe verdient Respekt“ statt.

Insgesamt 14 Kooperationspartner gehören dem Integranz-Team 2015 an: Comenius Realschule, Kleinkunstverein Convenartis, Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Förderverein offene Jugendarbeit, Jugendmigrationsdienst des DRK, Jugendhaus Soundcafé, Mosaikverein Wertheim, PhotoArt Tastan, Russisch-Orthodoxe Gemeinde, Stadtbücherei, Stadtjugendring, Stadt Wertheim, Wertheimer Zeitung, und Zauberer Bennini. Als Privatperson unterstützt Martina Duqué die Integranz-Reihe. Auch der Sportverein Türk Gücü ist „auf dem Sprung“ und wird eventuell noch dieses Jahr einen Beitrag leisten.

Weitere Infos unter www.facebook.com/Integranz.

Wertheim: In der Walpurgisnacht am 30. April wurden früher mit Feuer die bösen Wintergeister ausgetrieben. In Wertheim wirft man dieses Jahr symbolisch Vorurteile in die Flammen.

Passender Rahmen ist „Feuer und Zauber auf der Burg“ am Donnerstag, 30. April. Diese Familienveranstaltung ist eine Premiere in Wertheim und Auftakt der Integranz-Reihe 2015. Dazu sind Besucher jeden Alters eingeladen, der Eintritt ist frei.

Beginn ist um 19.30 Uhr mit einem Sternlauf, bei dem die Burg mit Fackeln von drei Standorten in der Altstadt aus erklommen wird. Treffpunkte sind die Stiftskirche, der Rathausinnenhof und die „Bunte Ecke“ am Eichelgassenkreuz. Fackeln gibt es für zwei Euro an folgenden Vorverkaufsstellen: Stadtbücherei, Tourismus-Info, Rathaus, Diakonie im Stiftshof und Spielwarengeschäft Knecht Ruprecht. Natürlich sind auch eigene Fackeln und Laternen erlaubt.

Wer erst später dazu stoßen will, kann direkt auf die Burg kommen. Oben angekommen wird gegen 20.15 Uhr gemeinsam das Feuer entzündet. Im Vorfeld der Veranstaltung haben Vereine und Einrichtungen hölzerne Buchstaben des Wortes „Vorurteil“ beschriftet. Diese werden dann gemeinsam dem Feuer übergeben. Die Gewölbegaukler des Kleinkunstvereins Convenartis unterhalten mit der szenischen Darstellung alltäglicher Situationen.

Danach sollen „Feuer und Zauber“ und das Miteinander beim Feiern in den Mai im Vordergrund stehen. Die Besucher können es sich einfach am Feuer gemütlich machen, für Lieder, Essen und Getränke ist gesorgt. Wer mehr Programm möchte, darf sich auf die Feuershow der Gruppe „Caldera“ freuen, auf eine Nachtwächterführung durch die Burg, den Geschichtenerzähler Bousch, eine Schwertkampf-Einlage sowie eine Kontakt-Jonglage mit Leuchtkugeln und Feuer von Kerry Balder. Durch das Programm führt Zauberer Beninni. Zum Abschluss spielen die Lone Piper.

Der Integranz-Initiative geht es dem Titel entsprechend – einem Wortspiel aus Integration und Toleranz – um das gute Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen und um Respekt vor dem Anderssein. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. Dem Auftakt mit der Familienveranstaltung „Feuer & Zauber“ auf der Burg am 30. April schließen sich in loser Folge verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen bis in den Herbst hinein an.

 

 

“Integranz” (ein Wortspiel aus Integration und Toleranz) und der Mosaik Verein Wertheim haben das Theater ” Blinklichter” aus St. Leon Rot eingeladen um das türkische Märchen ” die verliebte Wolke” in Wertheim, in der Aula alten Steige, am 14.11.14 um 15:50 Uhr, auf zu führen.

Die Pressemitteilung aus der Wertheimer Zeitung

20 Kinder im Alter von 10 -13 Jahren trafen erwartungsvoll auf der Burg zu Wertheim ein.

Heute sollte es soweit sein, die jährlich stattfindende Burggruselnacht im Rahmen des FidS Programmes wird gleich beginnen.

 

Als erstes wurden die Quartiere im alten Archiv in Beschlag genommen und die Lager für die Nacht gerichtet. Nach und nach zog es die Kinder in den Burggraben wo ein Lagerfeuer deutlich den Treffpunkt markierte. Horst Lotz nahm alle Kinder in Empfang und als ob sie ahnten, was gleich passieren würde, setzten sie sich in „Grüppchen“ ganz nah zu einander. Und dann startet die Burgruselnacht mit folgenden Worten:

Billy Harper hat einen Totenkopf auf dem linken Handrücken tätowiert – einen grinsenden Schädel, eingeätzt in seine lederne Haut. Es war die Hand, die er zu Töten brauchte, so sagte er zumindest….(aus „Schauergeschichten vom schwarzen Schiff“, Pitch, von Chris Priestley)

 

Es wurde ganz still und alle Kinder lauschten der 30 minütigen Lesung von Lese- und Literaturpädagogin Martina Ducquè, die es verstand eindrucksvoll, spannend und gruselig den Text zu intonieren.

 

 

Anschließend zogen die Kinder mit Fackeln auf ihren Erkundungsgang durch den Wald – ob ihnen Pitch, der Schiffskater wohl begegnen würde? Nach 1stündiger Wanderung, sicher geführt durch E. Reuer, kamen die Kinder erleichtert wieder in den Mauern der Burg an. Dort stand zur Stärkung warmen Punsch und der Grill bereit, auf dem sofort die mitgebrachten Speisen zu bereit wurden.

Während die Kinder wieder zu Kräften kamen baute Bousch Bararossa seine Materialien für die mit Geräuschen eindrucksvollen Erzählungen und die musikalischen Darbietungen auf. Und wieder war das Grauen da. Diesmal durch die Lieder, Geräusche und das Schauspiel. Doch ein gemeinsames Lied zum Abschluss sorgte dafür, dass alle Kinder mit einem Lachen ihre Nachtquartiere bezogen.

Nach einer kurzen Nacht wurden die Kinder alle wohlbehalten von ihren Eltern abgeholt.

Ob Sie Pitch wohl nochmal begegnen?

 

 

 

 

 

In der “Wertheimer Zeitung” erschien am 27.10.2014 folgender Artikel:

Anlässlich seiner Verabschiedung, als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden Württemberg, hat Stefan Gläser statt persönlichen Geschenken zu einer Spendenaktion aufgerufen. Schon immer lag sein Fokus auf der Leseförderung und mit dieser Geste motiviert er alle in diesem Bereich Aktiven rund um die Stadtbücherei Wertheim.

- Vielen Dank -hoffe auf viele Nachahmer.

Die Wertheimer Zeitung veröffentlichte dazu folgenden Artikel:

Am 24 und 25 Mai 2014 fand das Stadtteilfest auf dem Reinhardshof statt:

Hier die Pressemitteilung:

Das diesjährige Motto „Toleranz – Leben“ soll den Prozess aufzeigen in dem wir uns in unserem Stadtteil Wertheim- Reinhardshof befinden.

Durch die monatlichen Treffen, immer am ersten Montag im Monat, haben sich die Akteure besser kennengelernt. Da wir viele unterschiedliche Glaubensrichtungen in unserem Stadtteil vertreten sind konnten wir viel voneinander und miteinander lernen. Gegenseitige Einladungen zu unterschiedlichsten Anlässen sind selbstverständlich und werden gerne wahrgenommen.

Aus Rücksicht auf die Fastenzeit der muslimischen Mitglieder wurde der Termin um zwei Monate nach vorn verlegt, was für alle Beteiligten verständlich war.

Die Entscheidung, die wetterbedingt ein Risiko darstellte war jedoch genau richtig –

wir hatten Sonnenschein und viele Besucher fanden den Weg in die Willy – Brandt- Straße.

Beim Abbau am Sonntag blickte man in zufriedene Gesichter und alle waren sich einig, dass wir auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam unser Fest wieder feiern werden.

Hintergrund:

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.

Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.

Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt.Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung , belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.

Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung „Unduldsamkeit“ im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt. Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die verstehende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten.

(Quelle Wikipedia)

Deutscher Lesepreis: 249 Bewerbungen bei der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung eingegangen

Frankfurt/Wertheim. Die Resonanz auf die Ausschreibung des Deutschen Lesepreises, der am 7. Oktober 2013 in Berlin zum ersten Mal verliehen wird, hat die Erwartungen der beiden Initiatoren, Stiftung Lesen und Commerzbank-Stiftung, weit übertroffen. Insgesamt 249 Bewerbungen wurden eingereicht, aus denen die Jury jetzt eine Shortlist mit 34 besonders herausragenden Projekten erstellt hat. In der Kategorie “Herausragendes kommunales Engagement”, gefördert von Fröbel (zwölf Nominierungen),

ist auch die Stadtbücherei Wertheim mit dabei, und zwar mit dem “Doppelten Lesespaß – Zweisprachige Vorlesestunden in Kindertageseinrichtungen”.

 

 

 

 

 


Die Nominierungen der einzelnen Projekte:

http://www.deutscher-lesepreis.de/aktuelles/

Kategorie “Herausragendes kommunales Engagement”, gefördert von Fröbel (zwölf Nominierungen)

“Doppelten Lesespaß – Zweisprachige Vorlesestunden in Kindertageseinrichtungen”

http://www.froebel-gruppe.de/froebel/projekte/der-deutsche-lesepreis-2013/

Lesepaten bereiten sich auf Einsatz vor

Mit dem Projekt „Doppelter Lesespaß“ unterstützt die Stadtbücherei die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen. Mit zweisprachigen Vorlesestunden soll gezielt die Sprachentwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund gefördert werden. Zur Vorbereitung findet jetzt ein Seminar für Lesepaten statt.

Der Pakt Zukunft der Region Heilbronn-Franken hat das Projekt „Doppelter Lesespaß“ in seine Förderung aufgenommen. Bei den Kindertageseinrichtungen in Wertheim und Kreuzwertheim, so das Ergebnis einer Befragung im letzten Jahr, findet das Angebot zweisprachiger Vorlesestunden großes Interesse. Der Schwerpunkt wird auf die Sprachen Türkisch, Russisch, Italienisch und Spanisch gelegt werden.

Nun organisiert die Stadtbücherei ein Seminar, um interessierten Lesepaten, die bei dem Projekt zum Einsatz kommen wollen, Sicherheit für die neue Aufgabe zu geben. Das Seminar findet am Samstag, 2. März, von 9.30 bis 16 Uhr im Kulturhaus statt. Beispielhaft werden an diesem Tag geeignete Bücher in den gewünschten Sprachen und für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Umsetzungsvorschläge zu den Büchern bieten eine Orientierung für die Lesepaten. Weitere Inhalte sind allgemeine Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten einer zweisprachigen Vorlesestunde.

Das Seminar ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei bis 22. Februar unter der Telefonnummer 09342/301-566 entgegen.

(Quelle:www.wertheim.de)

 

Doppelter Lesespaß“ heißt das neue, vom Pakt Zukunftder Region Heilbronn-Franken geförderte Projekt der Stadtbücherei Wertheim, das die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen unterstützt. Mit zweisprachigen Vorlesestunden soll gezielt die Sprachentwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund gefördert werden. Die Kindertageseinrichtungen in Wertheim und Kreuzwertheim haben bei einer Befragung bereits großes Interesse angemeldet. Die maßgeblichen Sprachen sind italienisch, spanisch, russisch und türkisch.

Und so funktioniert der „doppelte Lesespaß“: Zwei Lesepaten kommen regelmäßig zu Vorlesestunden in die Einrichtung. Der eine liest in der Muttersprache vor, beispielsweise türkisch oder russisch, der andere auf Deutsch. Die Kinder erleben die identische Geschichte also in beiden Sprachen. Die Absprachen über Termin, Häufigkeit, Gruppengröße, Alter und den Lesestoff treffen die Kindergärten mit den Lesepaten direkt. Die Stadtbücherei stellt dafür eine große Auswahl an zweisprachigen Büchern zur Verfügung.

Hintergrund des Sprachförderprojekts ist die in den letzten Jahren gewachsene pädagogische Erkenntnis, wie wichtig bei Kindern mit Migrationshintergrund die Förderung der Muttersprache von klein auf ist. Die Muttersprache ist für jeden Menschen ein wichtiger Teil seiner Identität, und es spielt eine große Rolle, wie die deutschsprachige Kindertageseinrichtung auf die Erstsprache eines Kindes reagiert: Wird sie negiert („Hier sprechen wir Deutsch.“) oder ignoriert (sie ist nirgends zu hören und zu sehen), so ist es für das Kind, als wäre ein Teil seiner Identität ausgeklammert und unerwünscht. Solche Erfahrungen wirken sich negativ auf die Entwicklung des Kindes aus und hemmen das Erlernen von Deutsch als Zweitsprache.

Auch in zwei- und mehrsprachigen Bilderbüchern stehen Geschichte und Bilder im Zentrum. Fast beiläufig entdecken die Kinder neben dem deutschen Text noch eine weitere Sprache, vielleicht gar andere Schriftzeichen. Das Interesse für andere Sprachen wird angeregt, die Neugierde wird geweckt. Das Erleben verschiedener Sprachen löst wichtige Impulse für die Sprachförderung aus.

Für Kinder, die in anderssprachigen Familien aufwachsen, ist es wichtig, dass sie in der Kindertageseinrichtung ihre Muttersprache in zweisprachigen Bilderbüchern wiederfinden. Das vermittelt Vertrauen und Wertschätzung und erleichtert den Kindern, sich für die Zweitsprache Deutsch zu öffnen. So können sie auch den Anspruch entwickeln, den Inhalt einer Geschichte, die sie nur in Deutsch hören, genau zu verstehen und sich nicht mehr mit oberflächlichem Erahnen zufrieden zu geben. Diese Grundhaltung des genauen verstehen Wollens ist für den späteren Schulerfolg enorm wichtig.

Die Stadtbücherei sucht deutsch- und fremdsprachige Vorleser, die die zweisprachigen Lesestunden gemeinsam gestalten. Wer Interesse am Projekt „Doppelter Lesespaß“ hat, kann mit der Stadtbücherei Wertheim Kontakt aufnehmen. Ansprechpartnerinnen sind Martina Ducqué und die Leiterin Michaela Stock, Telefon 09342/301-566, E-Mail: lesefluss@stadtbuecherei-wertheim.de.