Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge in Zusatzqualifikationen und Fortbildungen

Internationale Tag der Muttersprache

Auf Vorschlag der UNESCO haben die Vereinten Nationalen den 21. Februar als Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen. Er wird seit 2000 jährlich gefeiert.

Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.

Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache.

Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.

Er  eignet sich hervorragend um Eltern in die Bildungsarbeit der pädagogischen Einrichtungen ein zu binden.

Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern stellen einen unschätzbaren Reichtum für die pädagogische Arbeit da. Sie bieten die Möglichkeit Kinder in ihre Kultur, die Sitten und Gebräuche des jeweiligen Landes ein zu laden. Dies ist ein wichtiger Beitrag, den pädagogische Fachkräfte in ihrer Bildungsarbeit leisten müssen.

Besonders jene Einrichtungen, die bei dem Projekt „ Frühe Chancen- Sprache und Integration“ beteiligt sind haben besondere Möglichkeiten, dieses Thema in den Mittelpunkt des pädagogischen Alltages zu rücken.

Anhand des langjährigen Projektes und den gesammelten Erfahrungen richtet sich der Workshop an all jene Einrichtungen, die ihre interkulturelle Arbeit nach außen tragen wollen und somit einen wichtigen Aspekt des Leitbildes einer Einrichtung transparenter machen wollen.

 

Ziel des Workshops ist es :

  • Für jede Einrichtungen und den Möglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten zu entwickeln.
  • Anhand vielfältigen Praxisbeispielen Anregungen für den alltäglichen Einsatz zu erhalten
  • Möglichkeiten der aktiven Elternarbeit zu schaffen.
  • Anhand eines Kritereinkataloges eines Einschätzung zu gewinnen, in wie weit der Schwerpunkt bereits im Leitbild verankert ist.

 

 

Workshop/ InhouseSeminar

Dauer: 9.30-16.00 Uhr

 

 

Es besteht die Möglichkeit diese Veranstaltung als InhouseSeminar zu buchen.

Es war einmal…

“Märchen-Werkstatt“ …

für Eltern, pädagog. Fachkräfte und Interessierte

mit Martina Ducqué (Weinheim / Köln)

Die “Märchenwerkstatt” gewährt einen Einblick in die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Märchen bieten und vermittelt zunächst auf einfache Weise, welche Bedeutung sie für die kindliche Entwicklung darstellen. Denn Märchen sind mehr als spannende und mitreißende Geschichten: Märchen erzählen von urmenschlichen Bedürfnissen, Ängsten und Träumen, Märchen fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und machen Mut. Kinder lieben Märchen und brauchen sie – heute mehr denn je. Das gilt nicht nur für die Großen in Kindergarten und Schule, sondern auch schon für die kleinen Lerner in der Krippe.


Mit den Teilnehmern werden je nach Zusammensetzung (Zielgruppe in der Einrichtung, Alter, Migrationshintergrund) folgende Themen behandelt:

  • Märchen selbst erfinden
  • Märchen im Rollenspiel
  • Märchen als Mitmachgeschichte
  • Märchen im Wald

 

Die Referentin Martina Ducqué arbeitet seit 25 Jahren als Erzieherin mit dem Schwerpunkt Frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz. Sie veranstaltet zahlreiche Fortbildungen und Vorträge rund um das Thema Sprachförderung und entwickelte für die Stadt Wertheim das inzwischen sehr bekannte Sprachförderprojekt „Komm in Aktion“, für Eltern und Kinder. Sie begleitet sowohl pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit, als auch Eltern mit einem großen Repertoire an Elterworkshops.

 


 

Wenn sie vom Einkaufen auf dem Markt nach Hause kommen packen Sie Ihre Waren aus blauen, roten, gelben und grünen leicht durchsichtigen Plastiktüten aus.

Halt! Nicht wegwerfen!

 

Probieren Sie mit den Kindern mal aus, wie viel Wind in diese Tüten passt! Dann schnell zugebunden und schon haben Sie mit den Kindern aus Nichts viel gemacht. Auch aus Altpapier kann im Laufe einer Geschichte großartiges und zum schreien komisches entstehen und zum Schluss wird daraus das Lieblingsspielzeug der Kinder. Nun kann das Spiel beginnen – und somit auch die Sprechfreude.

Lassen Sie sich überraschen, was alles in Ihrem Alltag tauglich für die Sprachförderung ist.

Praxisorientiert werden Sie in diesem Workshop viele Spiele erstellen, die hervorragende Möglichkeiten bieten, Kinder in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen.

Sie benötigen am Ende nur eines -

eine große Tasche, in der Sie alles nach Hause tragen können!

Wesentliche Ziele sind,

die Sensibilisierung für die Gestaltung spracherwerbswirksamer Kommunikation und die Erweiterung und Stärkung der Kompetenzen. Dabei wird auf das aktive Erarbeiten sprachfördernder Verhaltensweisen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten besonderer Wert gelegt. Der Erwachsene als Sprachvorbild für das Kind und den Einfluss auf seine Entwicklung. Der  Einsatz vom sprachförderlichem Verhalten und die Vermittlung geeigneter Kommunikationstechniken.

Die Schwerpunkte zeigen sich in den Themen der einzelnen Veranstaltungen

Termine:

2010/2011

 

27.10.11Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

20.10.11 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

27.09.11 Auftaktveranstaltung

21.07.11 Die Ich-Botschaft

07.07.11 Das aktive Zuhören

30.06.11 Die Handlungsorientierung

26.05.11 Die Handlungsorientierung

12.05.11 Die verbesserte Rückmeldung

21.04.11 Die verbesserte Rückmeldung

07.04.11 Die sprachförderliche Grundhaltung

13.01.11 Die sprachförderliche Grundhaltung

08.11.10 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

04.11.10 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

2009/2010

05.10.09 Die Basisfunktionen des Spracherwerbs

14.01.10 Die sprachförderliche Grundhaltung

28.01.10 Die verbesserte Rückmeldung

25.02.10 Die Handlungsorientierung

08.04.10 Das aktive Zuhören

20.05.10 Die Ich-Botschaft

Sprache lernt man nur durch Sprechen


Wie können Fachkräfte durch möglichst viele, erfolgreiche Kommunikationssituationen dieser Aufgabe gerecht werden?

Die Welt lässt sich über die Sprache erschließen und situative Zusammenhänge bieten die Grundlage für ein nachhaltiges Lernen. Das konkrete Handeln ist die Ausgangsbasis für die Erweiterung und Festigung des Wortschatzes und hilft den Kindern bei der Vernetzung und Differenzierung neuer Begriffe. Jede Einrichtung und jedes Projekt ist geprägt von den Kindern, die daran teilnehmen, deren Eltern , von den durchführenden Fachkräften und den örtlichen Gegebenheiten.

Ziel dieses Workshops ist es den Blick auf die Kinder zur richten, ihre Fähigkeiten zu erkennen und Möglichkeiten zu schaffen, die unterschiedlichsten Lernfenster zu nutzen unter Einbeziehung aller Beteiligten.

Inhalte:

  • Anhand von vielfältigen Praxisbeispielen werden Möglichkeiten und Ideen, zur Umsetzung dargestellt.
  • Mehrsprachige Bücher, werden vorgestellt, da sie als Bindeglied zu den Eltern eine wichtige Rolle übernehmen können.
  • Unterschiedliche Vorgehensweisen werden verglichen
  • Einblicke in die Lernstrategien der Kinder werden aufgezeigt
  • bereits gemachte Erfahrungen in der täglichen Sprachförderarbeit werden ausgetauscht und hinterfragt
  • Anhand unterschiedlichster Projekte wird die Durchführung einer ganzheitlichen Sprachförderarbeit in ihrer Vielfältigkeit verdeutlicht.

Voraussetzung für die Bildung von Lauten ist das Empfinden und die Beweglichkeit vieler Muskeln und Organe.

Mundmotorische Übungen können ein Kinderspiel sein – spaßbetont, themenorientiert, abwechslungsreich und auch eine Herausforderung für den Erwachsenen.

Vorgestellt und ausprobiert werden geeignete Spielmaterialien, Mundmotorikgeschichten, Spielmöglichkeiten und vieles mehr.

 


Keiner ist wie jeder- alle sind wie Du!
Sprach-Kultur und interkulturelle Kompetenz

Seminar zur Sprach-Kultur und interkulturellen Kompetenz für ErzieherInnen

Erziehung und Bildung in der durch Migration geprägten Gesellschaft bedürfen der interkulturellen Kompetenz der Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb müssen sie dafür sensibilisiert werden, interkulturelle Lernprozesse in den sozialpädagogischen Praxisfeldern zu erkennen, anzustoßen und zu begleiten.

Voraussetzung für erfolgreiches interkulturelles Lernen ist ein gewisses Maß an persönlicher Offenheit und Selbstwahrnehmung.

Das zweitägige Seminar orientiert sich am Berufsbild und Aufgabenfeld und den Anforderungen der aktuellen Bildungs- und Erziehungsplänen im Elementarbbereich/Kindertagesstätten.
Dort heißt es, dass Erzieherinnen und Erzieher sich in ihrer Arbeit auf die multikulturelle Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen einstellen und einen Beitrag für interkulturelles Lernen leisten müssen.

Eine professionelle Kompetenz setzt somit ein interkulturelles Bewusstsein voraus.

Weiterhin wird auf die Sprachentwicklung und Sprachförderung von (Migrations-)Kindern und die Zusammenarbeit mit ihren Eltern eingegangen. Auch hier sind interkulturelle Kenntnisse notwendig, da die Einbindung der Eltern als Sprachexperten und Sprachvermittler unabdingbar ist.

Ohne Eltern geht es nicht!

Die unterschiedlichen Auffassungen bei der Kindererziehung werden hinterfragt und geklärt.

Vorgestellt werden viele Praxisbeispiele, die in den Kindergartenalltag integriert werden können.

 

 

 


 

„Bewegung ist Antrieb und Grundlage für körperliche, geistige und seelische Entwicklung“

Jetzt kommt Bewegung in die Sprachförderung. Auf kindgemäße Weise unterstützt und erweitert der bewegte Körper mit allen Sinnen den Sprachschatz und die sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Zahlreiche Bewegungsangebote werden ausprobiert – von den Fingerspitzen bis hin zum ganzen Körper wird alles in Bewegung kommen.

Sprache und Wahrnehmung (Sinn-liche Sprache)

Bevor der Mensch lernt, muss er spüren können.
Wahrnehmung ist die Bewusstwerdung dessen, was uns die Sinne eingeben.
Dies geschieht immer subjektiv, beeinflusst von persönlichen Emotionen, Erfahrungen und Wissen. Wahrnehmung ist die Basis von Lernen und Erkenntnis, für Kontakt und Interaktion und hilft uns, die UM-Welt vom ICH abzugrenzen.
Wie sehr Wahrnehmung die Sprachentwicklung beeinflusst und sich gegebenenfalls auf Störungen auswirkt, werden wir in diesem Seminar erarbeiten.