20 Kinder im Alter von 10 -13 Jahren trafen erwartungsvoll auf der Burg zu Wertheim ein.

Heute sollte es soweit sein, die jährlich stattfindende Burggruselnacht im Rahmen des FidS Programmes wird gleich beginnen.

 

Als erstes wurden die Quartiere im alten Archiv in Beschlag genommen und die Lager für die Nacht gerichtet. Nach und nach zog es die Kinder in den Burggraben wo ein Lagerfeuer deutlich den Treffpunkt markierte. Horst Lotz nahm alle Kinder in Empfang und als ob sie ahnten, was gleich passieren würde, setzten sie sich in „Grüppchen“ ganz nah zu einander. Und dann startet die Burgruselnacht mit folgenden Worten:

Billy Harper hat einen Totenkopf auf dem linken Handrücken tätowiert – einen grinsenden Schädel, eingeätzt in seine lederne Haut. Es war die Hand, die er zu Töten brauchte, so sagte er zumindest….(aus „Schauergeschichten vom schwarzen Schiff“, Pitch, von Chris Priestley)

 

Es wurde ganz still und alle Kinder lauschten der 30 minütigen Lesung von Lese- und Literaturpädagogin Martina Ducquè, die es verstand eindrucksvoll, spannend und gruselig den Text zu intonieren.

 

 

Anschließend zogen die Kinder mit Fackeln auf ihren Erkundungsgang durch den Wald – ob ihnen Pitch, der Schiffskater wohl begegnen würde? Nach 1stündiger Wanderung, sicher geführt durch E. Reuer, kamen die Kinder erleichtert wieder in den Mauern der Burg an. Dort stand zur Stärkung warmen Punsch und der Grill bereit, auf dem sofort die mitgebrachten Speisen zu bereit wurden.

Während die Kinder wieder zu Kräften kamen baute Bousch Bararossa seine Materialien für die mit Geräuschen eindrucksvollen Erzählungen und die musikalischen Darbietungen auf. Und wieder war das Grauen da. Diesmal durch die Lieder, Geräusche und das Schauspiel. Doch ein gemeinsames Lied zum Abschluss sorgte dafür, dass alle Kinder mit einem Lachen ihre Nachtquartiere bezogen.

Nach einer kurzen Nacht wurden die Kinder alle wohlbehalten von ihren Eltern abgeholt.

Ob Sie Pitch wohl nochmal begegnen?

 

 

 

 

 

In der „Wertheimer Zeitung“ erschien am 27.10.2014 folgender Artikel: