Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort interkulturelle Kompetenz

http://www.edition-orient.de/product_info.php?products_id=592

Ein Kind wird auf den Zollstock in der Tischlerwerkstatt seines Vaters aufmerksam. Sieht er nicht aus wie eine Schlange? Aber daraus kann man ja noch viel mehr formen: Ein Haus, ein Auto, sogar einen Elefant.
Eine inspirierende Bildergeschichte ohne Worte, die dazu anregt, mit dem Zollstock Figuren zu legen und mit Papa auf eine phantastische Reise zu gehen. Lassen Sie dem Spieltrieb Ihres Kindes freien Lauf – und machen selbst gleich mit!

Mit einer Handreichung zum Umgang mit Bildergeschichten ohne Text von Martina Ducquè.

 

22.06.2017 Nach dem Workshop wurde ich spontan von Bildungsklick TV zu einem Interview eingeladen. Neugierig?

https://lesen.bistumlimburg.de/fileadmin/redaktion/Bereiche/lesen.bistum-limburg.de/downloads/pdf-Dateien/Einladungen_Flyer/Buechereitagung_2015_8-seiter.pdf
Meine – Deine – Unsere Sprache
In unseren Kitas, Grundschulen und KÖBs gibt es viele Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Welche Chancen sich aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen Informationen ergeben können, wird Thema dieses Workshops sein. Wie kann sich die Katholische öffentliche Bücherei vor Ort einbringen? Es werden mehrsprachige Bücher vorgestellt und Sie bekommen Ideen für Veranstaltungen.
Martina Ducqué
Erzieherin, Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Referentin in der
Erwachsenenbildung, Lese- u. Literaturpädagogin

03. bis 04. Oktober 2015
Büchereitagung 2015

Lesespuren – Lebensspuren – Gottesspuren

Adresse:
Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod

 

Eine Rückmeldung:”nochmal ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag zu unserer Büchereitagung. Ich bin froh, dass ich einen Teil Ihres Workshops
miterleben konnte. Das war wirklich klasse. “

Hessische Integrationskonferenz mit Martina Ducquè

Für den 25. Juni ist Martina Ducqué ins Hessische Ministerium für Soziales und Integration eingeladen, um dort im Rahmen der Arbeitsgruppe “Sprache und Bildung” der Integrationskonferenz Vorschläge und Maßnahmen zu unterbreiten, wie die die Mehrsprachigkeit in Kitas gefördert werden kann.

Wo um alles in der Welt ist denn jetzt Raum 638?

Angekommen und die Experten über gelungene Maßnahmen informiert und damit eine rege Diskussion mit viel Zuspruch und Anerkennung entfacht -

Ich bin mir sicher, das bei der Umsetzung die Ergebnisse berücksichtigt werden und die Bedeutung der Muttersprache/ Mehrsprachigkeit berücksichtigt wird, aber auch Maßnahmen gefunden werden, wie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen.

Ein weiterer kleiner Schritt um die Sprachbildung der Kinder und das Verständnis über die Bedeutung der Muttersprache und den Reichtum, den Mehrsprachkeit für “alle” Kinder bietet.

Feedback:

Ihr Vortrag war wirklich sehr lebendig und hat viel angestoßen. Wir haben viel für unsere Arbeit daraus mitgenommen!

 

Wertheim: In der Walpurgisnacht am 30. April wurden früher mit Feuer die bösen Wintergeister ausgetrieben. In Wertheim wirft man dieses Jahr symbolisch Vorurteile in die Flammen.

Passender Rahmen ist „Feuer und Zauber auf der Burg“ am Donnerstag, 30. April. Diese Familienveranstaltung ist eine Premiere in Wertheim und Auftakt der Integranz-Reihe 2015. Dazu sind Besucher jeden Alters eingeladen, der Eintritt ist frei.

Beginn ist um 19.30 Uhr mit einem Sternlauf, bei dem die Burg mit Fackeln von drei Standorten in der Altstadt aus erklommen wird. Treffpunkte sind die Stiftskirche, der Rathausinnenhof und die „Bunte Ecke“ am Eichelgassenkreuz. Fackeln gibt es für zwei Euro an folgenden Vorverkaufsstellen: Stadtbücherei, Tourismus-Info, Rathaus, Diakonie im Stiftshof und Spielwarengeschäft Knecht Ruprecht. Natürlich sind auch eigene Fackeln und Laternen erlaubt.

Wer erst später dazu stoßen will, kann direkt auf die Burg kommen. Oben angekommen wird gegen 20.15 Uhr gemeinsam das Feuer entzündet. Im Vorfeld der Veranstaltung haben Vereine und Einrichtungen hölzerne Buchstaben des Wortes „Vorurteil“ beschriftet. Diese werden dann gemeinsam dem Feuer übergeben. Die Gewölbegaukler des Kleinkunstvereins Convenartis unterhalten mit der szenischen Darstellung alltäglicher Situationen.

Danach sollen „Feuer und Zauber“ und das Miteinander beim Feiern in den Mai im Vordergrund stehen. Die Besucher können es sich einfach am Feuer gemütlich machen, für Lieder, Essen und Getränke ist gesorgt. Wer mehr Programm möchte, darf sich auf die Feuershow der Gruppe „Caldera“ freuen, auf eine Nachtwächterführung durch die Burg, den Geschichtenerzähler Bousch, eine Schwertkampf-Einlage sowie eine Kontakt-Jonglage mit Leuchtkugeln und Feuer von Kerry Balder. Durch das Programm führt Zauberer Beninni. Zum Abschluss spielen die Lone Piper.

Der Integranz-Initiative geht es dem Titel entsprechend – einem Wortspiel aus Integration und Toleranz – um das gute Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen und um Respekt vor dem Anderssein. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. Dem Auftakt mit der Familienveranstaltung „Feuer & Zauber“ auf der Burg am 30. April schließen sich in loser Folge verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen bis in den Herbst hinein an.

Weil ich das weiß und in meiner täglichen Arbeit mit den Kindern erlebe, versuche ich einen Beitrag für Integration und Toleranz zu leisten, in dem ich mich in verschiedenen Gruppierungen engagiere bspw. der Integranz Gruppe und dem Familiennetzwerk. Wie in der Pressemitteilung der Stadt Wertheim erwähnt, die Informationen  zu „Feuer & Zauber auf der Burg“, am 30. April 2015 in Wertheim
- ein Maifeuer der besonderen Art.

https://youtu.be/dse9A783Ojc

Feuer und Zauber auf der Burg

Vorurteile belasten und behindern Beziehungen.

Tu was.

Mit uns.

So geht´s:

1. Kauf´dir eine Fackel: Wo?
Stadtbücherei
Rathaus
Knecht Rupprecht
Tourist Info
oder Diakonie

2. Komm´ am 30. April um 19:30 Uhr zu einem Startpunkt:
Stiftskirche
Rathausinnenhof
oder Bunte Ecke (Barrierefrei)

3. Laufe mit uns zur Burg

4. Entzünde mit uns das Feuer und setze ein Zeichen gegen Vorurteile

5. Genieße mit uns das Spektakel im Burggraben.


Wertheim. Zu einem gemeinsamen Frühstück trafen sich am Sonntag auf Einladung des Mosaikvereins Wertheim die Mitglieder und Unterstützer des Integranz-Teams 2015. Traditionell ist dieses Frühstück der Auftakt für die Veranstaltungsreihe im Zeichen von Integration und Toleranz. Bei dem familiären Zusammensein wurden letzte organisatorische Absprachen für die Gemeinschaftsaktion getroffen, die dieses Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet. Die Schirmherrschaft hat wieder Oberbürgermeister Stefan Mikulicz übernommen.Als Vorsitzender des Mosaikvereins begrüßte Levent Akbulut die Gäste im voll besetzten Saal des Kulturhauses. Sein Verein gehört von Beginn an der Integranz-Initiative an „und wir haben davon sehr profitiert und viel Unterstützung erfahren.“ Die Grüße des Schirmherrn überbrachte OB-Stellvertreter Bernd Hartmannsgruber. Er fand es „ermutigend, dass das Integranz-Netzwerk sich so gut entwickelt.“ In der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Wertheim würde deutlich, welche Ängste, Bedenken und Vorbehalte es dem Fremden gegenüber gebe. Da sei es umso wertvoller, dass mit dem Integranz-Team eine Gemeinschaft entstanden sei, die klar auf ein gutes Miteinander und partnerschaftliche Zusammenarbeit setzt.

Koordinator Alex Schuck vom Diakonischen Werk erinnerte an die Anfänge der Integranz-Reihe im Jahr 2011 und freute sich über den stetigen Zuwachs an Mitgliedern und Unterstützern. Er stellte kurz das Integranz-Programm 2015 vor und präsentierte dazu Plakate und Flyer frisch aus der Druckerpresse. Die Integranz-Reihe bietet in diesem Jahr traditionelle und bewährte Programmpunkte wie das Internationale Kinderfest am 8. Mai, Intant Acts am 5. Oktober und Poetry Slam am 7. November. Sie setzt aber auch eine ganze Reihe neuer Akzente.

Zum Auftakt veranstaltet das Integranz-Team mit „Feuer & Zauber“ am 30. April auf der Burg ein Maifeuer der besonderen Art. Das Wertheimer StadtErlebnis am 9. Mai bereichert das Integranz-Team mit einer Kulturbühne. Auch den 1. Wertheimer Fotomarathon wird es dieses Jahr (26. September) geben. Und stand in den ersten Jahren vor allem das gute Miteinander unterschiedlicher Kulturen im Vordergrund, so geht es 2015 auch um den Respekt vor dem Anderssein: Im Juni und Juli findet unter Federführung des Diakonischen Werks die Reihe „Jede Liebe verdient Respekt“ statt.

Insgesamt 14 Kooperationspartner gehören dem Integranz-Team 2015 an: Comenius Realschule, Kleinkunstverein Convenartis, Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Förderverein offene Jugendarbeit, Jugendmigrationsdienst des DRK, Jugendhaus Soundcafé, Mosaikverein Wertheim, PhotoArt Tastan, Russisch-Orthodoxe Gemeinde, Stadtbücherei, Stadtjugendring, Stadt Wertheim, Wertheimer Zeitung, und Zauberer Bennini. Als Privatperson unterstützt Martina Duqué die Integranz-Reihe. Auch der Sportverein Türk Gücü ist „auf dem Sprung“ und wird eventuell noch dieses Jahr einen Beitrag leisten.

Weitere Infos unter www.facebook.com/Integranz.

Wertheim: In der Walpurgisnacht am 30. April wurden früher mit Feuer die bösen Wintergeister ausgetrieben. In Wertheim wirft man dieses Jahr symbolisch Vorurteile in die Flammen.

Passender Rahmen ist „Feuer und Zauber auf der Burg“ am Donnerstag, 30. April. Diese Familienveranstaltung ist eine Premiere in Wertheim und Auftakt der Integranz-Reihe 2015. Dazu sind Besucher jeden Alters eingeladen, der Eintritt ist frei.

Beginn ist um 19.30 Uhr mit einem Sternlauf, bei dem die Burg mit Fackeln von drei Standorten in der Altstadt aus erklommen wird. Treffpunkte sind die Stiftskirche, der Rathausinnenhof und die „Bunte Ecke“ am Eichelgassenkreuz. Fackeln gibt es für zwei Euro an folgenden Vorverkaufsstellen: Stadtbücherei, Tourismus-Info, Rathaus, Diakonie im Stiftshof und Spielwarengeschäft Knecht Ruprecht. Natürlich sind auch eigene Fackeln und Laternen erlaubt.

Wer erst später dazu stoßen will, kann direkt auf die Burg kommen. Oben angekommen wird gegen 20.15 Uhr gemeinsam das Feuer entzündet. Im Vorfeld der Veranstaltung haben Vereine und Einrichtungen hölzerne Buchstaben des Wortes „Vorurteil“ beschriftet. Diese werden dann gemeinsam dem Feuer übergeben. Die Gewölbegaukler des Kleinkunstvereins Convenartis unterhalten mit der szenischen Darstellung alltäglicher Situationen.

Danach sollen „Feuer und Zauber“ und das Miteinander beim Feiern in den Mai im Vordergrund stehen. Die Besucher können es sich einfach am Feuer gemütlich machen, für Lieder, Essen und Getränke ist gesorgt. Wer mehr Programm möchte, darf sich auf die Feuershow der Gruppe „Caldera“ freuen, auf eine Nachtwächterführung durch die Burg, den Geschichtenerzähler Bousch, eine Schwertkampf-Einlage sowie eine Kontakt-Jonglage mit Leuchtkugeln und Feuer von Kerry Balder. Durch das Programm führt Zauberer Beninni. Zum Abschluss spielen die Lone Piper.

Der Integranz-Initiative geht es dem Titel entsprechend – einem Wortspiel aus Integration und Toleranz – um das gute Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen und um Respekt vor dem Anderssein. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. Dem Auftakt mit der Familienveranstaltung „Feuer & Zauber“ auf der Burg am 30. April schließen sich in loser Folge verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen bis in den Herbst hinein an.

 

 

Die letzen Vorbereitungen für Modul 5 sind abgeschlossen

 

Am  7/8.5.2015 werde ich in Bielefeld das letzte Modul mit einem Workshop beenden. Dabei wird das “Didaktik Komplet Paket” meine Grundlage bilden. Der “Reisebegleiter” und der “Erzählwürfel” werden mir ein treuer Wegbegleiter zur Multiplikatorin in alttagsintegrierter Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich ( Grundlagen für NRW und Kita.NRW) sein. Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Kitas und die gemeinsame Arbeit.

Zur Umsetzung der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung in NRW werden ab 2015 vertiefende Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege angeboten. Die Fortbildungen können mehrtätig und möglichst so gestaltet sein, dass sie sich an das gesamte Team der Einrichtung und nicht nur an einzelne Sprachförderkräfte richten.

Das Land und die Spitzenverbände der freien und öffentlichen Träger von Kindertageseinrichtungen wollen sich auf eine gemeinsame Fortbildungsvereinbarung verständigen. Die Landesregierung beabsichtigt, die Fortbildungsangebote zur Alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung zu bezuschussen, die von hierfür zertifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt werden.

Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Rund 200 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden derzeit vom niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung – nifbe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer auf der Basis der fachlichen Grundlagen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen“ geschult. Sie sind somit auch in den Beobachtungsverfahren SISMIK, SELDAK, LISEB und BaSiK qualifiziert. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren stehen den Trägern und Kindertageseinrichtungen ab 2015 für Fortbildungen zur Verfügung. Sie sind darin ausgebildet, Teamqualifizierungen durchzuführen. Darüber hinaus können sie auch Weiterbildungsbedarfen für einzelne Fachkräfte oder Bedarfen in einzelnen Themen entsprechen. (https://www.kita.nrw.de/)                                                                                             

 

Alltagsintegriete Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich für das Land Nordrhein-Westfalen

Martina Ducqué ist freie Fortbildungsreferentin in der Erwachsenenbildung und hat die vom Land NRW vorgeschriebene Multiplikatoren Weiterbildung absolviert. Sie ist somit berechtigt Kita-Teams sowie Inhouse Seminare nach dem Curriculum der Landes NRW fort zu bilden.

Gute sprachliche Fähigkeiten sind die wichtigsten Schlüsselkompetenzen für den Bildungserfolg und bilden den Grundstein Sprechfreude zu initiieren.

Die Förderung und bestmögliche Unterstützung und das kontinuierliche Beobachten und Dokumentieren der sprachen Entwicklung eines Kindes sind mit Eintritt in die Kita eine zentrale Bildungsaufgabe im pädagogischen Alltag.

Für eine gelungene Sprachbildung ist es wichtig, die frühkindliche Bildung zu stärken. Pädagogische Fachkräfte sind somit gefordert Möglichkeiten zu schaffen, Sprache zu praktizieren sowie, alltagsbasiert, authentisch , handlungsbegleitende Anlässe zu schaffen. Dies gelingt am besten immer dort wo immer dann wenn Kinder mit Kindern bzw. Kinder mit Erwachsen in einen Dialog treten.

Die Kinder geben uns durch ihr eigenes Handeln Aufschluss, die Kunst besteht nur darin zu wissen, was kann ich wann und wie beobachten und wie dokumentiere ich es.

Kinder haben ihre eigenen Wege sich die Sprache anzueignen. Die Wissenschaft spricht dabei von den Spracherwerbsstrategien.

Inwieweit sie sich dabei von anderen Kindern unterscheiden und ob dies altersgerecht ist, lässt sich durch die Beobachtung beurteilen.

Hilfestellungen geben dabei sogenannte Beobachtungsverfahren. Besonders hervorgetan haben sich BaSik , Sismik und für die Kinder deren Muttersprache nicht Deutsch ist seldak . Für die eigene Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte und die Aufstellung der Einrichtung steht und anderen Liseb 1+2 zur Verfügung.

Das Leitprinzip der sprachlichen Bildung und Förderung stellt eine Umwelt des Kindes in

den Mittelpunkt, die die Neugier des Kindes anregt und herausfordert und dabei auch Raum

und Schutz bietet, die Vielfalt der Sprache explorativ zu erleben. Kinder sind bestrebt, die

Welt zu erforschen und die Rolle der Pädagoginnen und Pädagogen besteht im Initiieren, Be

gleiten, Beobachten und Unterstützen der kindlichen Bildungsprozesse.

Sprachbildung und Sprachstandsfeststellung

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist die Weiterentwicklung der Sprachförderung und Sprachstandserfassung in NRW. So hat der Gesetzgeber das zum 01.08.2014 in Kraft tretende KiBiz-Änderungsgesetz beschlossen. Das geänderte Kinderbildungsgesetz sieht vor, die Sprachstandsfeststellung sowie das Verfahren Delfin 4 für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, durch eine alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung abzulösen.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Künftig wird eine Sprachbildung angestrebt, die integriert im pädagogischen Alltag stattfindet und alle Kinder der Einrichtungen von Beginn an erreicht. Eine alltagsintegrierte Sprachbildung orientiert sich an der Lebenserfahrung, den Interessen und Ressourcen der Kinder und greift handlungsrelevante Sprachanlässe des pädagogischen Alltags auf. Sie wird sowohl von den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen als auch von den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder gestaltet und umgesetzt.

Entwicklungs- und prozessbegleitende Beobachtungen

Eine alltagsintegrierte Sprachbildung berücksichtigt die individuelle Sprachentwicklung von Beginn an. Daher sollen die kindlichen Sprachkompetenzen künftig entwicklungs- und prozessbegleitend beobachtet werden. Punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-Verfahren sind nur unzureichend geeignet, da sie den Verlauf der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise berücksichtigen.

Zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung stehen unterschiedliche Beobachtungsverfahren zur Auswahl, von denen eines verbindlich eingesetzt werden soll. Aus den Beobachtungsergebnissen leitet sich die Förderstrategie für das einzelne Kind ab. Kinder, die eine verstärkte Unterstützung benötigen, werden häufiger gezielt in sprachanregende Situationen eingebunden.

Das Land beabsichtigt, auch weiterhin jährlich 25 Millionen Euro für die zusätzliche Sprachförderung zur Verfügung zu stellen. Finanziert werden sollen pädagogische Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, in denen ein hoher Anteil an Kindern mit verstärktem Unterstützungsbedarf die Einrichtungen besuchen.

Das PDF zum Beobachtungsverfahren “Alltagsintegrierte Sprachbildung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen” (PDF, 658 KB) steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

Zur Information einige Auszüge:

 

Die Grundlagen der Alltagsintegrierten Sprachbildung werden nach drei Bereichen aufgegliedert,

 

  • Alltagsintegrierte Sprachbildung

 

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung prägt den pädagogischen Alltag und erreicht alle Kinder der Einrichtung von Beginn an. Somit ist eine Alltagsintegrierte Sprachbildung auch immer eine inklusive Sprachbildung. Sie ist kein Konzept mit vorgegebenen Materialien und Zeiten. Vielmehr soll sie sich an den individuellen Interessen und

Ressourcen der Kinder von 0–6 Jahren orientieren und sich in den alltäglichen Ablauf integrieren. Dabei sind die

Eltern im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartner-schaft in die sprachliche Bildung einzubeziehen.

Sprachbildung umfasst alle Sprachbereiche:

Artikulation und Lautwahrnehmung (Phonetik und Phonologie), Wortschatz und Wortbedeutung (Lexikon und Semantik), Sprachmelodie (Prosodie), grammatikalische Regelbildung und Satzbau (Morphologie und Syntax) und sprachliches Handeln (Pragmatik). Sprachbildung versteht Sprache als Querschnittsaufgabe der pädagogischen Arbeit.

Eine Sprachbildung, die im pädagogischen Alltag statt-findet, orientiert sich an individuellen Sprachentwick-lungsverläufen.

Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen den Bildungsprozess eines jeden Kindes bereits in

umfassender Weise. Sie greifen vielfältige Situationen im Alltag auf und stellen eine sprachanregende Umgebung

bereit. Bei der Auswahl von Themen und Angeboten orientieren sie sich an den Lebenswelten und den indivduellen Interessen der Kinder. Dabei ist von wesentlicher Bedeutung, dass sie sich ihrer Rolle als wichtiges Sprachorbild bewusst sind und jedes Kind ausgehend von seinen individuellen Sprachkompetenzen in seiner weiteren

sprachlichen Entwicklung unterstützen. Dementsprechend sind sie sensibel für Sprachanlässe, die sich in

unterschiedlichsten Situationen ergeben (beispielsweise bei musikalischen oder naturwissenschaftlichen Ange

-boten). Sprache ist nicht losgelöst vom pädagogischen Alltag zu betrachten, weshalb alle Bildungsbereiche im

Rahmen der Alltagsintegrierten Sprachbildung zum Tragen kommen.

Kinder, die mit einer anderen Erstsprache oder in spracharmen Verhältnissen aufwachsen, können einen zusätzlichen Sprachförderbedarf aufweisen. Für sie ist eine intensivere Unterstützung ihrer sprachlichen Entwicklung nötig. Künftig wird diese intensive Unterstützung nicht in einem additiven Setting, sondern im Rahmen Alltagsintegrierter Sprachbildung erfolgen….

 

  • geeignete Verfahren zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung,

…Für die Erfassung kindlicher Sprachkompetenzen sind punktuelle Messungen in Form von Test- oder Screening-

Verfahren nur unzureichend geeignet, da sie den Prozess der Sprachentwicklung nicht in angemessener Weise

berücksichtigen.Pädagogisch sinnvoll sind entwicklungs- und prozess-begleitende Beobachtungsverfahren, da sie eine Beurteilung der kindlichen Sprachkompetenzen im Alltag der Kindertageseinrichtungen ermöglichen…

 

  • nachhaltige Qualifizierungsmaßnahmen

Im Vordergrund steht die Umsetzung Alltagsintegrierter Sprachbildung, an der das gesamte Team und nicht nur

einzelne Sprachförderkräfte beteiligt sind.

 

 

Zur Professionalisierung der Fachkräfte im Sinne der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sicherung der

Nachhaltigkeit werden folgende Qualitätskriterien für Qualifizierungsmaßnahmen formuliert, die sich in zwei

Kategorien aufteilen lassen. Einerseits betrifft dies Aspekte, die die Ausgestaltung der Weiterbildungsmaß-

nahme thematisieren. Hierzu gehören die Praxisorientierung, die Intensität, der Methodeneinsatz, das Coaching

die kollegiale Beratung, die Supervision, die Nachhaltigkeit und die Selbstreflexion. Sie sind wichtige Bausteine

zur Verbesserung der Prozessqualität. Andererseits müssen inhaltliche Aspekte der Pädagogik und Linguistik

berücksichtigt werden, um den pädagogischen Fachkräften die nötigen theoretischen Kenntnisse zu vermitteln und ein breites Handlungsrepertoire zu bieten. …

 

 

Inhaltliche Aspekte

 

Theoretisches Grundwissen über Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit

  • Theoretische Kenntnisse über den Sprachentwicklungsverlauf ein- sowie mehrsprachig aufwachsender Kinder
  • Sprachdidaktisches Hintergrundwissen
  • differenziertes Wissen über die Sprachbereiche, Passung solchen Wissens zu den Ergebnissen der Beobachtung und Dokumentation als Basis für pädagogische Handlungsplanung

Module mit Bezug zu Sprachbeobachtung

 

  • Wissen über Wahrnehmung und Beobachtung als Grundlage
  • Qualifizierung für den Einsatz des jeweiligen Beobachtungsverfahrens der Einrichtung
  • Grundhaltung der Beobachtenden bei der Sprachbeobachtung
  • Umgang mit den gewonnenen Erkenntnissen

 

Module mit Bezug zu Sprachbildung

 

  • Sensibilisierung für die Sprachanlässe im Alltag
  • Situationswahrnehmung und daran anschließende Handlungsplanung, die sich direkt an dem Interesse und den Kompetenzen der Kinder orientiert
  • sprachförderliche Verhaltensweisen und die Gestaltung sprachanregender Interaktionen
  • Theoretische Kenntnisse und alltägliche Anwendung von gezielten Sprachlehrstrategien

 

Motivation,Haltung & Selbstreflexion

 

  • Vertiefung einer ressourcenorientierten Haltung gegenüber dem Kind
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion

 

Name, Vorname Kontakt (Telefon, E-Mail, Homepage) Profil Voraussichtlich zertifiziert ab (Monat, Jahr) Bevorzugte Region (Bitte auswählen: Frei buchbar (Ja/Nein)
Ducqué, Martina Tel: 0173 30 38 6 38
E-Mail: info@sprache-kultur-kompetenz.dewww.sprache-kultur-kompetenz.de
Lese- und Literaturpädagogin, Erzieherin, seit 2004 Fachfrau für frühkindliche Sprachförderung und interkulturelle Kompetenz, Fortbildungsreferentin, Fachautorin, Mehsprachigkeit 01.04.15NRW-weit NRW-weit ja nein

 

 

 

frühstart legt bereits im Kindergarten den Grundstein für schulischen Erfolg und Integration.

Das Projekt frühstart- Deutsch und interkulturelle Bildung im Kindergarten, das auch vom Hessischen Sozialministerium unterstützt wird, leistet in mittlerweile zwölf hessischen Städten einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Integration.

Durch die systematische Verknüpfung der Sprachförderung mit den Bausteinen interkulturelle Bildung, intensiver Elternarbeit und Vernetzung der Akteure vor Ort werden Kinder erfolgreich und nachhaltig gefördert.

So gelingen ihre Integration und ihr Schulerfolg.

http://www.fruehstart-hessen.de/frames2.php

 

Und wieder hat ein Seminar für die Kitas im Rahmen von Frühstart stattgefunden. 2 Tage wurden dem Thema sprachliche Entwicklung und Mehrsprachigkeit gewidmet, Wissen vermittelt, Materialien und Bücher vorgestellt, damit die Alltagsintegrierte Sprachförderung ihre Umsetzung finden kann. Ein engagiertes Team, welches mit viel Interesse und Offenheit sich diesen Themen zugewendet hat.

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber allen Kindern sprachfördernd verhalten. Ihnen ist bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen (sprach)fördernd sind und andere nicht, sie setzen gezielt spezifische Grundprinzipien sprachfördernden Verhaltens ein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

“Integranz” (ein Wortspiel aus Integration und Toleranz) und der Mosaik Verein Wertheim haben das Theater ” Blinklichter” aus St. Leon Rot eingeladen um das türkische Märchen ” die verliebte Wolke” in Wertheim, in der Aula alten Steige, am 14.11.14 um 15:50 Uhr, auf zu führen.

Die Pressemitteilung aus der Wertheimer Zeitung

Am 24 und 25 Mai 2014 fand das Stadtteilfest auf dem Reinhardshof statt:

Hier die Pressemitteilung:

Das diesjährige Motto „Toleranz – Leben“ soll den Prozess aufzeigen in dem wir uns in unserem Stadtteil Wertheim- Reinhardshof befinden.

Durch die monatlichen Treffen, immer am ersten Montag im Monat, haben sich die Akteure besser kennengelernt. Da wir viele unterschiedliche Glaubensrichtungen in unserem Stadtteil vertreten sind konnten wir viel voneinander und miteinander lernen. Gegenseitige Einladungen zu unterschiedlichsten Anlässen sind selbstverständlich und werden gerne wahrgenommen.

Aus Rücksicht auf die Fastenzeit der muslimischen Mitglieder wurde der Termin um zwei Monate nach vorn verlegt, was für alle Beteiligten verständlich war.

Die Entscheidung, die wetterbedingt ein Risiko darstellte war jedoch genau richtig –

wir hatten Sonnenschein und viele Besucher fanden den Weg in die Willy – Brandt- Straße.

Beim Abbau am Sonntag blickte man in zufriedene Gesichter und alle waren sich einig, dass wir auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam unser Fest wieder feiern werden.

Hintergrund:

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.

Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.

Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt.Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung , belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.

Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung „Unduldsamkeit“ im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt. Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die verstehende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten.

(Quelle Wikipedia)

Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates zurück.

Ziel des Aktionstages ist es, zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen, den Menschen die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst zu machen, die individuelle Mehrsprachigkeit zu fördern und die Menschen in Europa zum lebensbegleitenden Lernen von Sprachen zu motivieren. Dabei soll das reiche Erbe der 200 europäischen Sprachen bewahrt werden.

Eingeführt wurde der Europäische Tag der Sprachen 2001, dem Europäischen Jahr der Sprachen. Damit sollte die intensive Förderung der Mehrsprachigkeit auch nach diesem Jahr weitergeführt werden. Der Tag wird seither jährlich am 26. September gefeiert. Im Rahmen des Aktionstages unterstützt der Europarat zusammen mit der EU Initiativen, Aktionen und Veranstaltungen rund ums Sprachen lernen.

Derzeit wird der Tag in bis zu 45 Ländern für Aktionen genutzt. Diese werden lokal durchgeführt und vom Europäischen Fremdsprachenzentrum des Europarates (in Kooperation mit Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern) koordiniert.