Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Beiträge mit Schlagwort Literacy

Empathie im Bilderbuch

Messen wir den Wert einer Gesellschaft an ihrem Umgang mit Schwächeren, beispielsweise am Umgang mit Kindern und Armen, dann gehört Empathie, die Fähigkeit zu Mitgefühl und Mitleid, zu den wichtigsten Erziehungszielen in der frühen Kindheit. In der Schule kommt die Pflege dieser Fähigkeit eher zu kurz, weil sie zum Erbringen hoher Leistungen nicht notwendig ist. Umso wichtiger ist es, in der frühkindlichen Erziehung hier einen Schwerpunkt zu setzen.

Bilderbücher mit ihren Geschichten und emotionsstarken Illustrationen helfen, die kindliche Fähigkeit zur Empathie zu pflegen und zu fördern. Und der Huckepack-Bilderbuchpreis zeichnet genau solche Geschichten und Bilder aus, die Kinder in besonderer Weise in ihrer inneren Entwicklung unterstützen.

Elf Huckepack-Bilderbücher stellt dieses Betrifft KINDER Extraheft vor, nämlich die, in denen sich nach Meinung der HUCKEPACK-Jury für Kinder in besonderer Weise die Fähigkeit zur Empathie spiegelt. Verbunden sind die Beitäge zu den Bilderbüchern mit wissenschaftlichen Erklärungen und praktischen Anregungen für die Arbeit in der Kita, wo das Thema Empathie immer eine Rolle spielt.

 

Jochen Hering (Hrsg.)
Mit dem Herzen beim anderen
Empathie im Bilderbuch
42 Seiten, Weimar 2018
ISBN 978-3-86892-148-9

 

Mit einem Beitrag von mir zum Bilderbuch ” Wut”.

WETTERAUKREIS – (ihm).

Die Ernst-Ludwig-Buchmesse steht in Bad Nauheim wieder auf dem Programm.

Besucher erwartet am Wochenende ein modernes Angebot rund ums Thema Buch.

Ort ist die Trinkuranlage (Ernst-Ludwig-Ring 1), der Eintritt ist frei.
Meine Kollegin Claudia Lang  von der Leseflotte ist vor Ort und steht Rede und Antwort.

http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/landkreis/rund-ums-geschriebene-wort-am-wochenende-ernst-ludwig-buchmesse-in-bad-nauheim_18611976.htm

Und wieder mal Programm studieren, Termine vereinbaren und mit großer Freude Koffer packen. Auf nach Leipzig!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit allen, die mich auf der Buchmesse 2017 in Frankfurt besuchen wollen. Ihr könnt mich in Halle 3/ K134, bei Patricia Hahne-Wolter Schauhör Verlag und Stephan Trudewind Edition Orient, antreffen. Direkt gegenüber der Veranstaltungsplattform. Sollte ich da nicht sein bin ich bei 3.1/A17 “Bücher sagen Willkommen” – Bis dann.

 

 

 

 

 

Neuerscheinung Okt. 2017 Edition Orient:
“Zwei Meter bis zum Meer”
Illustrationen von Bruna Barros
Nachwort von Martina Ducquè

Zur Frankfurter Buchmesse erscheint ein großartiges Bilderbuch aus Brasilien, das ohne Text auskommt und doch eine geradezu verrückte Geschichte erzählt. Es geht darum, was man mit einem Zollstock alles anfangen kann, wenn man sich der Phantasie hingibt.

Der Clou dabei: Dem Buch liegt gleich ein Zollstock für Kinder bei, auf dass sie gleich selber tätig werden können.

http://www.edition-orient.de/product_info.php?products_id=592

Ein Kind wird auf den Zollstock in der Tischlerwerkstatt seines Vaters aufmerksam. Sieht er nicht aus wie eine Schlange? Aber daraus kann man ja noch viel mehr formen: Ein Haus, ein Auto, sogar einen Elefant.
Eine inspirierende Bildergeschichte ohne Worte, die dazu anregt, mit dem Zollstock Figuren zu legen und mit Papa auf eine phantastische Reise zu gehen. Lassen Sie dem Spieltrieb Ihres Kindes freien Lauf – und machen selbst gleich mit!

Mit einer Handreichung zum Umgang mit Bildergeschichten ohne Text von Martina Ducquè.

Und jetzt mit der Empfehlung von Stiftung Lesen:

https://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/lese-und-medienempfehlungen/buch/3383

Das Team von Abenteuer Buch begrüßt seine neue Kollegin Martina Ducqué.

Martina ist seit 27 Jahren als Erzieherin tätig, bildete sie sich 2004 mit dem Schwerpunkt frühkindlicher Sprachförderung fort und arbeitet seit einigen Jahren als Fachkraft für interkulturelle Kompetenz. Außerdem ist sie ausgebildete Lese- und Literaturpädagogin. Für Martinas Arbeit ist die frühkindliche (Sprach-)Entwicklung und der Themenkomplex Mehrsprachigkeit zentral. Dem folgend entwickelt sie für verschiedene öffentliche und private Einrichtungen Projekte und Konzepte, etwa für Kindertagesstätten – hier speziell im Rahmen von „Frühe Chancen“. Als Autorin zahlreicher Publikationen und Referentin in der Erwachsenenbildung wirkt sie im gesamten deutschsprachigen Raum.

Wir freuen uns, mit Martina eine vielseitig begabte Kollegin im Team zu haben, die mit ihren Ideen und Angboten Abenteuer Buch um neue Fortbildungen und kreative Projekte bereichern wird.

Herzlich Willkommen im Team!

 

Anlässlich seiner Verabschiedung, als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden Württemberg, hat Stefan Gläser statt persönlichen Geschenken zu einer Spendenaktion aufgerufen. Schon immer lag sein Fokus auf der Leseförderung und mit dieser Geste motiviert er alle in diesem Bereich Aktiven rund um die Stadtbücherei Wertheim.

- Vielen Dank -hoffe auf viele Nachahmer.

Die Wertheimer Zeitung veröffentlichte dazu folgenden Artikel:

Faltblatt mit Kurzinfos zum aktuellen Angebot (PDF-Datei 11MB)

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Das Kernthema des Verbandes ist die Einrichtung der bundesweiten Weiterbildungsmaßnahme

Lese- und Literaturpädagoge/in

zur Qualitätssicherung lesefördernder Maßnahmen für Kinder und Jugendliche

Die Weiterbildung  Lese- und Literaturpädagoge/in wendet sich an alle, die sich individuell und passgenau qualifizieren oder auf eine veränderte berufliche Tätigkeit vorbereiten wollen, insbesondere

  • Erzieher/innen

  • Lehrer/innen

  • Sozialpädagogen/innen

  • Buchhändler/innen

  • Bibliothekare/innen

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 600 Stunden (inkl. Selbststudienzeiten) sowie 400 Praxisstunden in den Bereichen:

  • Pädagogik und Entwicklungspsychologie [40 UE]
  • Kinder- und Jugendliteratur [164 UE]
  • Planung, Organisation, PR und Management [36 UE]
  • Erzählen, Vorlesen und Schreiben [40 UE]
  • Literacy und Lesedidaktik [76 UE]

[Mindestens 356 UE; 56 UE sind frei wählbar.]

Die Seminare können bei verschiedenen in einem Modulsystem absolviert werden.Auf diese Weise können Sie Ihre Weiterbildung zeitlich individuell gestalten. Dder Bundesverband empfiehlt, diese in maximal 3 Jahren zum Abschluss zu bringen.

Die Weiterbildung schließt mit einer zentralen Prüfung ab, bestehend aus einer schriftlichen Abschlussarbeit sowie einem Kolloquium. Die bestandene Prüfung berechtigt zur Führung des Titels Lese- und Literaturpädagoge/in und wird mit einem Zertifikat bestätigt, welches der Bundesverband Leseförderung e.V. ausstellt.

 

Die detalierten Seminarbeschreibungen:

Grundkenntnisse alters- und geschlechtsspezifischer Entwicklungs- und Bildungsphasen

Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande“ (Goethe). In keiner anderen Lebensphase lernt der Mensch mit gleicher Intensität und Geschwindigkeit wie im Kleinkindalter. Welche Fähigkeiten ein Kind wann erlangt, bestimmen sogenannte Entwicklungsfenster. Kinder brauchen eine an ihren Entwicklungsverläufen orientierte Gestaltung von Bildungs- und Lernmöglichkeiten. Sie brauchen für ihre Entwicklung Anregungen und Erwachsene, die sich dieser Aufgabe stellen. Diese Fragen werden Inhalt dieses Seminars sein:  Was sind sensible Entwicklungsfenster und Selbstbildungspotentiale? Woran erkenne ich, was die  Kinder brauchen? Wie kann ich sie fördern, um ihre Entwicklung zu unterstützen? In Gesprächen und mit Filmsequenzen befassen wir uns mit dem Thema und überlegen, wie wir unsere  Erkenntnisse in die Praxis umsetzen können.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 23. März 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Deine – meine – unsere Sprache: das Thema Mehrsprachigkeit

Diversität – und damit Multilingualität – ist Normalität, fast überall in unserer globalisierten Welt. Aber (noch) führt dies in einem monolingualen Deutschland nicht überall zu den erforderlichen Konsequenzen. Welche Chancen sich jedoch aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen ergeben können, wird in diesem Workshop gemeinsam erarbeitet.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 13. April 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Ein Buch ist mehr als ein Buch

Nutzen Sie die vielfältigen Angebote der Bilderbücher und erfahren Sie, welche Auswahlkriterien hierbei besonders wichtig sind und wie Sie das Vorlesen in Ihrem täglichen Miteinander in den Tagesablauf einbringen. Es werden vielfältige Umsetzungsmodelle vorgestellt.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 27. April 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Erstellung eines Projektplanes

Die Durchführung eines Projektes bietet vielfältige Möglichkeiten, die geleistete Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und den jeweiligen Schwerpunkt zu positionieren. Das Wort “Öffentlichkeitsarbeit” steht in engem Zusammenhang mit den Begriffen Öffnung, sich öffnen, hereinlassen, Einblick gewähren. Ziel des Workshops :Erarbeitung einer Aktion zum Tag der Muttersprache – um sie dann der Öffentlichkeit zum gegebenen Anlass präsentieren zu können.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: 1. Halbjahr 2014

 

Einen detalierten Überblick aller Veranstaltungen erhalten Sie hier:

http://www.phantastik.eu/index.php/weiterbildung

Sprache lernt man nur durch Sprechen


Wie können Fachkräfte durch möglichst viele, erfolgreiche Kommunikationssituationen dieser Aufgabe gerecht werden?

Die Welt lässt sich über die Sprache erschließen und situative Zusammenhänge bieten die Grundlage für ein nachhaltiges Lernen. Das konkrete Handeln ist die Ausgangsbasis für die Erweiterung und Festigung des Wortschatzes und hilft den Kindern bei der Vernetzung und Differenzierung neuer Begriffe. Jede Einrichtung und jedes Projekt ist geprägt von den Kindern, die daran teilnehmen, deren Eltern , von den durchführenden Fachkräften und den örtlichen Gegebenheiten.

Ziel dieses Workshops ist es den Blick auf die Kinder zur richten, ihre Fähigkeiten zu erkennen und Möglichkeiten zu schaffen, die unterschiedlichsten Lernfenster zu nutzen unter Einbeziehung aller Beteiligten.

Inhalte:

  • Anhand von vielfältigen Praxisbeispielen werden Möglichkeiten und Ideen, zur Umsetzung dargestellt.
  • Mehrsprachige Bücher, werden vorgestellt, da sie als Bindeglied zu den Eltern eine wichtige Rolle übernehmen können.
  • Unterschiedliche Vorgehensweisen werden verglichen
  • Einblicke in die Lernstrategien der Kinder werden aufgezeigt
  • bereits gemachte Erfahrungen in der täglichen Sprachförderarbeit werden ausgetauscht und hinterfragt
  • Anhand unterschiedlichster Projekte wird die Durchführung einer ganzheitlichen Sprachförderarbeit in ihrer Vielfältigkeit verdeutlicht.